Kreisfeuerwehrtag in Höver: Politik lobt Einsatz der Brandschützer / 50 Kameraden verpflichtet

Wettkämpfe mit buntem Programm

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Vor der Siegerehrung: Verpflichtung von 50 Feuerwehrleuten, nachdem sie den ersten Schritt in der Ausbildung abgeschlossen haben und sich in den ehrenamtlichen Dienst stellen, der sie oft an psychische und physische Grenzen bringen wird.

Höver. „Sie sind täglich 24 Stunden an 365 Tagen im Jahr immer für die 94 000 Menschen im Landkreis da – retten, bergen und schützen und vermitteln uns damit ein gutes Gefühl der Sicherheit“, dankte Landrat Dr. Heiko Blume den Feuerwehrleuten des Landkreises Uelzen beim Kreisfeuerwehrtag am Sonnabend in Höver und ebenso den Feuerwehrmännern und -frauen, die „künftig für uns ehrenamtlich im Einsatz sein werden“.

Den Kreisfeuerwehrtag richteten erstmals die Ortswehren Höver und Oetzendorf gemeinsam aus. 17 Feuerwehren aus dem gesamten Kreis traten in Wettkampfgruppen 1 FPN (ehemals LF) und 33 der Wettkampfgruppen 2 PFPN (ehemals TS) gegeneinander an. Die Startfolge hatte der Landkreis für die Samtgemeinden festgelegt. Mit Barum und Hesebeck kommen die Sieger beider Gruppierungen aus der Samtgemeinde Bevensen-Ebstorf. Hesebeck gewann zudem den Henning-Otte-Wanderpokal für die zeitschnellste Gruppe.

Der Kreisfeuerwehrtag war einmal mehr eine Demonstration, welche Kameradschaft und Gemeinschaft die Feuerwehren bilden. Das Organisationsteam mit rund 100 Helfern sorgte für einen reibungslosen Ablauf und bot ein buntes Rahmenprogramm, gestaltete den Kreisfeuerwehrtag zu einem großen Familienfest. Für Höver und Oetzendorf war die Veranstaltung außerdem ein Jubiläum. Seit 25 Jahren haben sie gemeinsam eine Jugendfeuerwehr. Nicht nur auf dem Wettkampfplatz, sondern auch am Dorfgemeinschaftshaus wurden die Gäste bestens versorgt. Für die Kinder gab es eine Spielmeile mit Kinderschminken, Hüpfburg, Wasserspielen und Schatzsuche. Im Dauereinsatz für Rundfahrten war das Oldtimer-Feuerwehrfahrzeug der Altenmedinger Wehr. Die Bevenser Wehr präsentierte eine Fahrzeugschau. Bei einer Tombola mit 450 Preisen gab es lukrative Preise zu gewinnen. Das VGH-Brandschutzmobil war vor Ort. Die Spielmannszüge aus Rosche, Langenbrügge und Suhlendorf sorgten für stimmungsvolle Unterhaltung.

Kurz nach 18 Uhr wurden vor der Siegerehrung 50 Feuerwehranwärter und -anwärterinnen durch den Kreisbrandmeister Dieter Ruschenbusch feierlich verpflichtet. Anschließend stieg die Spannung, wer welche Platzierung errungen hat. In der Gruppe 1 siegte nach Barum I, Rosche-Prielip, Gr. Malchau-Boecke, Dalldorf-Grabau und Barum II. In der Gruppe 2 siegte nach Hesebeck Allenbostel vor Nienwohlde-Kallenbrock I, Secklendorf, Gollern und Brockhimbergen-Kollendorf.

Ruschenbusch hob hervor, dass die Feuerwehren die Speerspitze unserer Gesellschaft sind. „Ohne ihren freiwilligen Einsatz können wir einpacken, das zeigte sich auch beim Unwetter im eigenen Landkreis“, sagte der Kreisbrandmeister und wehrte sich damit gegen die Sparrufe.

Von Gudrun Kiriczi

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