An fünf von sechs Ganztagsgrundschulen werden die Mensen zum Schuljahresbeginn fertig

Nur Westerweyhe muss noch auf Mensa warten

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Einweihung der Schulmensa in Bienenbüttel: Uelzen will jetzt nachziehen und an allen Ganztagsgrundschulen ein Mittagessen für die Klassen 1 bis 4 anbieten.

Uelzen. In der Lucas-Backmeister-Schule gibt es bereits eine Mensa und für die vier Uelzener Grundschulen Hermann-Löns-Schule, Sternschule, Holdenstedt und Oldenstadt werden die Mensen voraussichtlich pünktlich zur Aufnahme des Ganztagsbetriebes zum Schuljahresbeginn 2016/17 in Betrieb gehen können.

„Nach derzeitigem Stand können die notwendigen Baumaßnahmen rechtzeitig beginnen und auch abgeschlossen werden“, heißt es aus dem Gebäudemanagement.

Die Grundschule Westerweyhe muss sich dagegen noch etwas gedulden: Aufgrund der beengten Raumverhältnisse sind zwei Anbauten mit einer Mensa sowie zwei Klassenräumen und einem Gruppenraum geplant. Da hier neue Gebäudeteile errichtet werden, deren Bau einen höheren Planungsaufwand und eine längere Bauphase benötigen, ist eine Fertigstellung der Baumaßnahme nicht vor Ende 2016 zu erwarten. Ob die Grundschule trotzdem den Ganztagsbetrieb mit einer Zwischenlösung für die Mittagsverpflegung zum neuen Schuljahr starten möchte, ist derzeit noch nicht entschieden.

Aktuell hat die Stadt bereits den Auftrag für die Schulverpflegung ausgeschrieben. Die offenen Ganztagsangebote werden an den Schulen von montags bis donnerstags angeboten. Die Eltern können jeweils für ein Schulhalbjahr wählen, ob ihre Kinder an ein, zwei oder mehr Tagen oder auch gar nicht am Ganztagsbetrieb teilnehmen sollen.

Ob sich die Schüler für mindestens ein oder zwei Tage festlegen müssen, ist von der einzelnen Schule abhängig. Das Ganztagsangebot ist kostenlos, nur das Mittagessen und Materialien für einzelne AG-Angebote müssen bezahlt werden. Der Ganztagsbetrieb beginnt nach dem Unterricht mit einer Mittagspause und endet zwischen 15.15 und 15.45 Uhr. In dem Zeitraum werden AG-Angebote, aber auch Hausaufgabenbetreuung und Spielzeiten angeboten. Die AG-Angebote stellen die Schulen derzeit zusammen.

Es kann die Ganztagsschule besucht werden, in deren Schulbezirk das Kind wohnt. Befindet sich im Schulbezirk des Wohnortes des Kindes keine Ganztagsschule, kann eine Ganztagsschule aus einem anderen Schulbezirk besucht werden. Einen Anspruch auf Schülerbeförderung gibt es zur nächstgelegenen Ganztagsschule.

„Alle Grundschulen werden die betroffenen Eltern rechtzeitig darüber informieren, wann genau die offizielle Anmeldung startet“, sagt Stadtsprecherin Ute Krüger. Es stünden ausreichend Plätze für die Kinder an den für sie zuständigen Schulen bereit.

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