So weit...

das Auge reicht: Löwenzahn! Nun hat er als Naturfreund absolut nichts gegen das gelbblühende Gewächs – sein Credo für den Garten lautet „Hauptsache grün!“ Nur ausgerechnet in seiner Auffahrt und auf den Gartenwegen macht sich das hartnäckige Pflänzlein nicht so wahnsinnig gut, findet Uhlenköper.

Es wächst auch aus den noch so schmalsten Ritzen und lässt sich nur widerwillig herausrupfen. Und wenn sich unser Mann recht entsinnt, gibt es da doch auch noch einen Zusammenhang zwischen den Löwenzähnen und Maikäfern. Seine Omi – die mehr als nur einen grünen Daumen hatte! – hat ihm schon als Kind so einiges gelehrt. Und was er damals eigentlich eher stinklangweilig fand, kommt gerade jetzt, im Frühjahr, wieder hoch: Jahre mit viel Löwenzahn bringen auch viele Maikäfer, sagte die Großmutter. Und beim Einpflanzen (womit unser Mann derzeit emsig beschäftigt ist) immer schön die Erde andrücken, damit die Wurzeln Halt haben, war ihr Ratschlag. Von Buschigem, das vermehrt werden soll, einfach beherzt etwas abstechen und woanders in die Erde setzen, lautete auch ihre Devise. Und: Erbsen erst ernten, wenn sie auch dick genug sind! Mit letzterem hatte er als Kind so seine Probleme – und hat sie auch heute als Erwachsener noch. Schließlich schmecken die Erbslein richtig gut, wenn sie noch jung, klein und süß sind. . . Doch alles andere beherzt er in diesen Tagen und glaubt, dass sie bestimmt ein klein wenig stolz auf ihn wäre, könnte sie ihn und sein Gärtlein noch erleben, die Oma vom Uhlenköper.

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