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Weinmarktbesuch in Uelzen ohne „Hürden“

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Von: Norman Reuter

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Freunde und Bekannte treffen, klönen, sich dabei einen Wein schmecken lassen – dafür steht der Weinmarkt in Uelzen. In diesem Jahr soll er wieder wie in Vor-Corona-Zeiten, hier eine Aufnahme von 2019, über die Bühne gehen.
Freunde und Bekannte treffen, klönen, sich dabei einen Wein schmecken lassen – dafür steht der Weinmarkt in Uelzen. In diesem Jahr soll er wieder wie in Vor-Corona-Zeiten, hier eine Aufnahme von 2019, über die Bühne gehen. © Oliver Huchthausen

Ausschank zwischen St.-Marien-Kirche und Altem Rathaus ohne eine Einschränkung: Der Weinmarkt in Uelzen soll in diesem Jahr wieder so stattfinden wie in Vor-Corona-Zeiten.

Uelzen/Landkreis – „Wir wollen an 2019 anknüpfen“, sagt Anne Börker, stellvertretende Vorsitzende des Weinmarktvereins. Von Freitag, 17. Juni, an, bis zum Sonnabend, 2. Juli, sollen die Weingläser gefüllt werden. Mit der Rückkehr in alte Bahnen ist geplant, auch wieder eine Weinkönigin oder einen Weinkönig zu küren, berichtet Anne Börker.

Vor acht Jahren war erstmals für Uelzen eine Weinkönigin gesucht worden. Das entwickelte sich dann zu einer kleinen Tradition. In der Pandemie wurde ausgesetzt, jetzt seien Bewerbungen wieder erwünscht, so Anne Börker.

„Wir sind offen für jeden“, sagt die stellvertretende Vereinsvorsitzende. Aufgeschlossen soll der- oder diejenige sein, Interesse für Wein sei wünschenswert. Schriftliche Bewerbungen können bis zum Sonnabend, 28. Mai, an die Ratsweinhandlung an der Bahnhofsstraße in Uelzen gerichtet werden.

Dem Coronavirus zum Trotz hatte es auch in den beiden zurückliegenden Jahren jeweils einen Ausschank gegeben. Die gut 50-jährige Geschichte des Weinmarktes sollte nicht einfach abreißen. Der Verein um Anne Börker und Ingo Schulte ließ sich Konzepte einfallen, damit er stattfinden konnte. So wurde eine abgespeckte Form mit ausschließlich Sitzplätzen und Zutrittsbeschränkungen kreiert. Davon ist laut Anne Börker in diesem Jahr nun keine Rede mehr. Uelzener seien eingeladen, zu kommen, mit Freunden zu klönen, Menschen zu treffen und sich den Wein von den Ausschankständen schmecken zu lassen, erklärt Börker. Die Vorbereitungen für den Markt würden bereits laufen. Für das musikalische Rahmenprogramm sei wieder die Musikschule für Stadt und Landkreis in Oldenstadt gewonnen worden.

Und wenn sich der Weinmarkt dann wieder am 2. Juli seinem Ende zuneigt, wird wie üblich die Weinkönigin oder der Weinkönig die letzte Runde für Besucher einläuten.

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