Vorzeitig zurück in Freiheit

„Weihnachtsgnade“: Insassen der JVA Uelzen profitieren

Drei Insassen der JVA Uelzen haben von der „Weihnachtsgnade“ profitiert und sind vorzeitig wieder frei.
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Drei Insassen der JVA Uelzen haben von der „Weihnachtsgnade“ profitiert und sind vorzeitig wieder frei.
  • Lars Becker
    vonLars Becker
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Uelzen – Insgesamt 49 Männer und sechs Frauen sind nach dem Gnadenerweis der niedersächsischen Justizministerin Barbara Havliza vorzeitig aus dem Strafvollzug in zwölf Justizvollzugsanstalten des Landes entlassen worden.

Ihnen bleiben insgesamt 1258 Hafttage erspart, so das Ministerium. Auf Nachfrage der AZ erklärte Hans-Christian Rümke, stellvertretender Pressesprecher des Justizministeriums, dass in der JVA Uelzen drei Gefangene von der „Begnadigung“ profitiert hätten, die in Summe eigentlich noch 93 Hafttage hätten absitzen müssen.

Die alljährliche Begnadigung vor Weihnachten sei an enge Voraussetzungen geknüpft: Die restliche Haftzeit dürfe noch maximal einen Monat betragen und das Verhalten müsse beanstandungsfrei gewesen sein. Zwei Gefangene aus Lingen sowie je einer aus Oldenburg und Meppen hätten auf die Entlassung sogar verzichtet.

Die meisten Gefangenen – insgesamt acht – wurden in der JVA Wolfenbüttel vorzeitig entlassen, gefolgt von den Anstalten in Sehnde und Lingen (je 7), der JVA für Frauen in Vechta und der JVA Hannover (je 6).

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