Keller stehen nach erneutem Unwetter unter Wasser

Wehren 40 Mal im Einsatz

So schnell konnte das Wasser auf den Straßen nicht abfließen, wie es am Donnerstagabend ab 19 Uhr vom Himmel fiel. Foto: privat

nre Uelzen/Landkreis. Nach dem erneuten Unwetter vorgestern Abend, bei dem binnen kurzer Zeit enorme Mengen an Regen niedergingen, standen in Uelzen und vor allem im Süden des Kreises vielfach Keller unter Wasser. Auch Straßen waren wegen Überschwemmungen nicht mehr befahrbar.

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Die Einsatzleitstelle zählte zwischen 19. 05 Uhr und 21. 20 Uhr rund 40 Alarmierungen für die Feuerwehren. Zwischen 80 und 100 Kräfte der Uelzener Wehr sowie aus den Ortswehren Groß Liedern, Veerßen, Holdenstedt, Klein Süstedt und Oldenstadt waren nach einer schon unruhigen Nacht zu Donnerstag erneut im Einsatz, um unter anderem am Bohldamm im Bereich der Unterführung das Wasser abzupumpen. „Auch auf der Ripdorfer Straße und auf der Ebstorfer Straße hatte sich das Wasser gesammelt“, schildert Uelzens Stadtbrandmeister Reiner Seidel im Gespräch mit der AZ. Mit Wassersaugern und Tauchpumpen seien die Feuerwehrmänner in den Kellern zugange gewesen.

Noch bis Mitternacht waren 40 Einsatzkräfte zweier Wehren tätig, um Schlimmeres in Holdenstedt zu verhindern. Mit Sandsäcken schützten sie eine Schmutzwasserpumpe an der Wiesenstraße. Wäre sie ausgefallen, so erklärt der stellvertretende Stadtbrandmeister Markus Ebers, hätten zahlreiche Keller auch in diesem Ort unter Wasser gestanden.

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