Rainer Pehlke ist nun Kreisverbandsvorsitzender / Neu im Vorstand ist Christian Dörhöfer

Wechsel an der Spitze der Uelzener AfD

Uelzen/Landkreis. Wechsel an der Spitze des Kreisverbandes der AfD: Neuer Vorsitzender ist der Diplom-Bibliothekar Rainer Pehlke.

Rainer Pehlke

Der 57-Jährige löst Maik Hieke ab, der sich auf seinen Beruf als Anwalt und die Kreistagsarbeit konzentrieren möchte, wie die Partei in einer Pressemitteilung erklärt. Bei zwei Parteitagen Anfang März und vergangenen Freitag haben AfD-Mitglieder auch die weiteren Ämter im Kreisvorstand besetzt. Demnach wird Hieke künftig Pehlkes Stellvertreter sein. Nach wie vor im Vorstand vertreten sind der Kreistagsabgeordnete Thomas Kohlmeyer als Zweiter Stellvertreter und das Gründungsmitglied des Verbandes, Karl Bast, der das Amt des Schatzmeisters weiterführt.

Neu im Vorstand ist Christian Dörhöfer, den die Mitglieder zum Schriftführer wählten. Für seine Wahl war ein zweiter Parteitag erforderlich, erklärt die Partei, da die Bundessatzung der AfD eine Widerspruchsfrist beinhalte, bis zu deren Ablauf Neumitglieder nicht wählbar seien.

Nicht mehr im Vorstand vertreten ist der Bundestagsabgeordnete Armin Paul Hampel. Hampel war nach der Gründung des Kreisverbandes dessen Vorsitzender, später auch Landesvorsitzender der AfD. Nach monatelangen Querelen wurde Hampel und mit ihm die gesamte Landesspitze vom Bundesvorstand abgesetzt.

Der neue Vorsitzende des AfD-Kreisverbandes unterhält im Internet eine Homepage, auf der er Kommentare zu lokalen wie auch zu bundespolitischen und internationalen Themen veröffentlicht. Am Ende der Vorstandswahlen erklärte Pehlke, die AfD habe das Potenzial, Volkspartei zu werden. Es müsse aber klarer sein, dass die AfD „nicht hauptsächlich aus Leuten bestehe, die gerne das Deutschlandlied singen oder vergangenheitspolitische Steckenpferde reiten“. Zuwanderung, Energiewende, Schulpolitik, Ausbreitung des Wolfes nennt er als Themen für die Partei. Hinsichtlich der Arbeit der Kreistagsfraktion war im vergangenen Jahr aufgefallen, dass AfD-Gewählte bei Ausschuss-Sitzungen öfter fehlten (AZ berichtete), auch in diesem Jahr war dies bereits mehrfach der Fall.

Rubriklistenbild: © dpa

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