Schiffe frieren im Hafen fest – dennoch Einbruchgefahr auf Seen und Teichen

Vorsicht mit dem Eis

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Festgefroren: Dieses Schiff im Uelzener Hafen kommt nicht mehr von der Stelle. Die Elbe ist zwischen Dömitz und Geesthacht für die Schifffahrt gesperrt. Das Eis auf den Gewässern ist jedoch nicht überall tragfähig: Es besteht Einbruchgefahr.

Landkreis/Uelzen. Eisig kalte Temperaturen haben den Landkreis Uelzen weiterhin fest im Griff: Doch trotz knackig kalter Temperaturen – heute werden wieder Maximalwerte von minus zehn Grad erwartet – warnen Polizei und Behörden vor dem Betreten von Eisflächen.

Obwohl auf vielen Seen inzwischen Eisschichten glänzen, können die Flächen brüchig sein.

Auch in Uelzen lockte das Eis auf dem Ratsteich am Wochenende: Am Samstagnachmittag wagten drei Kinder den Gang auf das Gewässer in der Stadtmitte. Von aufmerksamen Beobachtern alarmiert, zitierten Polizisten der Uelzener Wache die zwölf bis 14 Jahre alten Kinder von der noch brüchigen Eisfläche. „Beim Ratsteich handelt es sich um fließendes Gewässer. Das Eis trägt nicht“, erklärte ein Polizeibeamter auf AZ-Nachfrage. Von Schlittschuhläufern auf anderen öffentlichen Gewässern im Landkreis – wie beispielsweise dem Oldenstädter See – hatten die Beamten am Wochenende nichts gehört.

Jürgen Reusch von der Wrestedter Polizeiwache betonte, die Gefahr, die vom privaten Eisvergnügen ausgehen kann: „Wir können nichts dagegen machen, wenn Leute ihre Nachbarn zum Schlittschuhlaufen auf privaten Tümpeln einladen. Sie sollten sensibel gegenüber dem eigenen Leben sein.“

Im Flecken Ebstorf wagte sich einer auch nur unter höchsten Sicherheitsvorkehrungen und unter Aufsicht auf das gefrorene Wasser. Hans-Peter Hauschild musste bei der traditionellen Eiswette die Tragfähigkeit des Eises auf dem Wiesensee testen. Mit einem Seil um der Hüfte wagte er sich auf die Eisfläche. Mehr zur Eiswette lesen Sie auf Seite 6

Von Wiebke Brütt

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