Zickzackkurs für Zugverbindung

Vorerst kein Neustart für IRE von Uelzen nach Berlin

Die IRE-Verbindung in die Hauptstadt ist zum Politikum geworden. Die Bahn bekräftigte nun noch einmal, dass die Züge 2021 wieder rollen sollen.
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Die IRE-Verbindung von Uelzen in die Hauptstadt wird es nun vorerst doch nicht geben.
  • Norman Reuter
    vonNorman Reuter
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Uelzener vermissen ihn schmerzlich: Den IRE nach Berlin. Seine Fahrten waren ausgesetzt worden, jetzt sollte er ab Ende April wieder verkehren. Daraus wird aber erstmal nichts, wie Bundespolitikerin Kirsten Lühmann (SPD) mitteilt.

Zickzackurs bei der Zugverbindung von Uelzen nach Berlin: Der Interegio Express (IRE), der eigentlich ab Ende April auf der Strecke wieder verkehren sollte, wird nun vorerst doch nicht fahren. Das teilt am heutigen Mittwoch, 7. April, die hiesige SPD-Bundestagsabgeordnete Kirsten Lühmann mit, die auch im Aufsichtsrat der Deutschen Bahn (DB) sitzt.

Nach Lühmanns Angabentraf die DB die Entscheidung vor dem Hintergrund steigener Infektionszahlen und weil es den Aufruf gebe, auf nicht notwendige Reisen zu verzichten. Die DB hatte 2020 zum IRE erklärt, dass dieser sich finanziell aus eigener Kraft rechnen müssen.

Der Uelzener Kreistag forderte im Herbst in einer Resolution, dass der IRE wieder fahren solle. Die DB stellte Fahrten ab Ende April in Aussicht, jetzt die Kehrtwende. Lühmann: „Ich bedauere die Entscheidung der Deutschen Bahn, den IRE Berlin-Hamburg doch nicht fahren zu lassen, sehr, kann ihn jedoch angesichts der Pandemielage verstehen.“ Die DB habe ihr versichert, dass es nach wie vor das Ziel sei, bei steigender Durchimpfung und dem dadurch zunehmenden Reiseverkehr, den IRE 2021 wie gewohnt saisonal auf seiner bekannten Streckenführung – auch über Uelzen – wieder verkehren zu lassen. „Daran müssen wir auch unbedingt festhalten, denn der IRE ist für viele Menschen in unserer Region eine wichtige und unverzichtbare Verbindung nach Hamburg und Berlin.“

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