Prozess gegen mutmaßliche Bankräuber von Westerweyhe beginnt

Vier Uelzener vor Gericht

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Die auffälligen Hosen sind bei den mutmaßlichen Sparkassen-Räubern gefunden worden.

dib Uelzen/Lüneburg. Mit vorgehaltenen Schusswaffen wurden die Bankangestellten der Sparkasse in Westerweyhe bedroht: Die mutmaßlichen vier Täter aus Uelzen und der Umgebung stehen ab dem 5. Dezember wegen besonders schweren Raubes vor dem Landgericht Lüneburg.

Es sind bereits sechs weitere Termine zur Hauptverhandlung gegen die vier Angeklagten angesetzt. Die Männer im Alter von 19, 22, 25 und 28 Jahren befinden sich seit Juni in Untersuchungshaft.

Laut Anklage der Staatsanwaltschaft Lüneburg sollen drei der Angeklagten bei dem Überfall auf die Sparkassen-Filiale an der Hugo-Steinfeld-Straße in Westerweyhe einen Bargeldbetrag in fünfstelliger Höhe geraubt haben. Außerhalb der Bank habe der vierte Verdächtige im Auto gewartet, in das die drei gestiegen seien. Gemeinsam seien sie geflüchtet.

Mehr als 80 Einsatzkräfte unter anderem des Spezialeinsatzkommandos aus Hannover und der Bereitschaftspolizei sowie eine Diensthundestaffel hatten im Juni neun Wohnungen im Raum Uelzen durchsucht und dabei Tatwaffen und Bekleidung beschlagnahmt.

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