Y-Trasse und ihre Varianten: Weitere Details zu Dialogforum

Vier Themen-Sitzungen

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Bei dem Dialogforum zu den Varianten der Y-Trasse sollen verschiedene Themen behandelt werden. Mit Protestblöcken wird derzeit auf eine Lärmbelästigung und Umweltschäden hingewiesen.

Uelzen. Die Konturen des ab Februar geplanten Dialogforums zu den Varianten der Y-Trasse werden zunehmend deutlicher: Insgesamt soll es acht Termine geben, an denen das 80 Köpfe zählende Gremium des Dialogs für Beratungen zusammenkommt.

Das geht aus einer Präsentation der Vom Hoff Kommunikation GmbH hervor, die von der niedersächsischen Landesregierung mit der Organisation des Forums beauftragt wurde (AZ berichtete). Nach einer ersten Beratung im Februar, bei der Ziele vereinbart und Kommunikationsweisen geklärt werden sollen, sind demnach vier Sitzung vorgesehen, bei denen einzelne Themengebiete vom Gremium behandelt werden – die Themenfelder, so geht es aus der Präsentation hervor, werden bereits zusammengetragen, unter anderem durch Gespräche mit Kommunen und Bürgerinitiativen. Am Mittwoch, 7. Januar, werden Initiativen aus betroffenen Gebieten Mitarbeiter der Vom Hoff Kommunikation GmbH und den Moderator des Dialogs, Jens Stachowitz, treffen. Das kündigte Eckehard Niemann vom Landesverband Bürgerinitiativen Umweltschutz (LBU) an.

Nach dem Forenblock zu den Themen sind bislang weitere drei Sitzungen des Gremiums geplant, die dazu dienen sollen, bis dahin ungeklärte Punkte zu erörtern. Außerdem sollen dann Ergebnisse zusammengeführt und eine Handlungsempfehlung formuliert werden, heißt es in der Präsentation.

Ergänzend zu den Foren wird es ein Bürgertelefon geben sowie mobile Infostände in den Gebieten, die von der Umsetzzung von Varianten betroffen wären. Insgesamt waren zur ursprünglich Y-Trasse, die fast zwei Jahrzehnte die Gemüter erregte, fünf Varianten von der Deutschen Bahn als Alternativen für eine bessere Hafen-Hinterland-Anbindung erarbeitet worden – unter anderem Neubautrassen durch den Landkreis Uelzen.

Von Norman Reuter

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