Fundamentarbeiten zum Bau an der Wachsmuthschen Klinke laufen / Im Mai soll Rohbau stehen

Vier Millionen Euro für „Stadttor“

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Die erstellte Fotomontage zum Bau an der Wachsmuthschen Klinke zeigt, dass der Bau eine helle Optik bekommen soll. Im Erdgeschoss sind Flächen für ein Café vorgesehen.

Uelzen. Das Wetter kommt dem Architekten Klaus Schuwirth zupass. Er ist der Bauherr für das Wohn- und Geschäftshaus an der Wachsmuthschen Klinke in Uelzen. Seit Anfang Januar wird schräg gegenüber der Polizei gebaut.

Und noch in diesem Jahr sollen die Mieter das Haus als neues Tor zur Innenstadt beziehen können, so die Pläne von Schuwirth. „Im Mai wird der Rohbau stehen und im Dezember sollen die Arztpraxen genutzt werden können“, sagt der Architekt auf AZ-Anfrage. Läge jetzt Schnee, „wäre das bitter“.

Derzeit laufen die Arbeiten zum Fundament.

Derzeit laufen die Arbeiten zum Fundament des Gebäudes. „Die Sohlplatte wird vorbereitet“, schildert Schuwirth. Die drei Vollgeschosse und ein Staffelgeschoss würden nicht gemauert, sie würden betoniert. Nach den Arbeiten am Fundament würden dazu die Schalungen vorbereitet. Wie eine von Schuwirth erarbeitete Fotomontage zeigt, sind für den Bau eine helle Sandstein-Optik sowie Arkaden vorgesehen. Die Baugenehmigung, so die Stadt, ist erteilt.

Im Erdgeschoss entstehen Räume für Läden, unter anderem soll auf der Ecke Lüneburger Straße und dem Platz zum Uelzener Hof ein Café zu finden sein. Darüber hinaus seien Räume für drei medizinische Praxen im Gebäude vorgesehen und außerdem noch Wohnungen, erläutert Schuwirth. Wie der Platz auf der Seite zum Uelzener Hof gestaltet werde, dazu gebe es derzeit Gespräche mit der Uelzener Stadtverwaltung.

Realisiert wird das Bauvorhaben von Klaus Schuwirth mit seiner Projektgesellschaft und Partnern. Vier Millionen Euro werde in den Bau an der Wachsmuthschen Klinke in Uelzen gesteckt, sagt Schuwirth. Ursprünglich war als Investor für das Vorhaben die Berliner Rathsack Immobilienmanagement GmbH vorgestellt worden, das Unternehmen zog sich zurück. Zu den Gründen über den Rückzug hatte sich Rathsack Immobilienmanagement nicht äußern wollen (AZ berichtete). Als Folge waren Beschlüsse der Stadtpolitik zum Verkauf der Fläche neu zu fassen.

Von Norman Reuter

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