Schwarzer Kater sitzt noch einmal für Stunden im Tierheim – Er findet Weg wieder nach Ebstorf

Viel Wirbel um „Fischer“

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„Fischer“ hat für Wirbel gesorgt: In Ebstorf hat er auf einem Hof ein neues Zuhause gefunden. Gestern zeigte er sich zutraulich.

Uelzen/Ebstorf. Waltraut von der Heide hatte schon so eine Ahnung, dass die Odyssee des streunenden schwarzen Katers, für den sie mit anderen Uelzenern eine Bleibe suchte, noch nicht zu Ende sein würde. Sie sollte Recht behalten.

Denn kaum, dass er in Ebstorf auf einem Hof ein neues Zuhause gefunden hatte, saß er für Stunden wieder im Uelzener Tierheim – dort, wo man ihn vor Tagen schon nicht aufnehmen wollte.

Das war die Ausgangssituation:

Streit um kleinen Streuner

Leserbriefe zu "Kater Fischer"

Hilfe statt Herumgeheule

Es geht um professionellen Umgang

Wie berichtet, hatten Waltraut von der Heide und Ursula Gehrke zunächst versucht, eine Vermittlung über das Tierheim zu organisieren. Das Team des Tierheims lehnte jedoch ab, dabei ärgerten sich die Uelzener nicht nur über die Absage, sondern auch über den Tonfall der ehrenamtlichen Mitarbeiter. Ein AZ-Artikel dazu wird seit Tagen im Internet kontrovers diskutiert.

Der Vorfall erhitzt bei vielen Lesern die Gemüter. Hier geht es zur Diskussion auf Facebook.

Für Wirbel sorgte der Kater aber noch einmal, weil er zwar seine neue Bleibe annahm, aber auch einen angrenzenden Campingplatz zu seinem Revier erkor. Dort wunderten sich die Gäste über den „Besuch“ und reagierten, wie Kristin Zangi vom Tierheim berichtet.

Von Norman Reuter

Mehr zu Kater Fischer, und warum er ein weiteres Mal im Tierheim landete, lesen Sie am Freitag im E-Paper und in der gedruckten AZ.

Fotos von Kater Fischer

"Kater Fischer": Fotos vom Streuner

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