Viel Platz für große Musik

Monika Lesniak vom Open-R-Planungsstab studiert den alten und neuen (im Vordergrund) Geländeplan für das Festival.

Uelzen - Von Sven Kamin. 30 Meter breit, 15 Meter tief und 14 Meter hoch mit einer Rampe, an der vier Sattelschlepper mit Bühnentechnik gleichzeitig entladen werden können – mehr Platz für große Musik als 2009 bietet in diesem Jahr die gewaltige Bühne des Uelzen Open R. Das verriet Veranstalter Ulrich Gustävel jetzt der AZ. Nach einer Pause im vergangenen Jahr sollen diesmal wieder Übertragungsleinwände sicherstellen, dass auch die Fans in den hinteren Reihen jede Schweißperle auf der Stirn ihrer Stars sehen können.

Da die Bühne durch ihre riesigen Abmessungen genug Platz für die aufwändige Tourtechnik der Stars bietet, werden die Fantastischen Vier und Ich+Ich deshalb zum Festival am 14. August mit ihrer großen Bühnenshow anrücken: „Die großen Bands haben oft verschiedene Showausstattungen, mit denen sie je nach Bedarf kleine und große Veranstaltungsorte bespielen können. Für das Open R kommen die Fantastischen Vier und Ich+Ich mit dem großen Besteck“, erklärt Ulrich Gustävel. Der FHO (Front of House) Mixerturm an der Frontseite ist in diesem Jahr dreistöckig.

Die Bühnen-Experten der Produktionsfirma Stageco, die die Technik bereitstellen, haben Erfahrung mit den ganz großen Auftritten. Ihre Bühnen standen bereits bei Rock am Ring, Deutschlands größtem Musikfestival, und auch beim Heimspiel-Jubiläumskonzert der Open-R-2010-Stars Fantastische Vier. Ein kleines Heimspiel haben die Stuttgarter Rapper also auch in Uelzen.

Der große technische Aufwand spiegelt sich auch in den Festivalplanungen wieder: Der Aufbau der Bühne beginnt am Dienstag vor dem Festival und dauert einen Tag länger als 2009.

Doch nicht nur auf, sondern auch hinter der Bühne ist planerische Maßarbeit gefragt: „Derzeit arbeiten wir an dem Garderobenplan. Das heißt, jetzt wird geschaut, wer welche Garderobe bekommt, welches Essen bestellt werden muss oder welche Blumen auf den Tischen stehen“, sagt Gustävel. Diese Planungen jedoch sind in diesem Jahr gleich doppelt vertrackt: „Da das, was wir hier in Uelzen planen, eins zu eins auch nach Eckernförde transportiert wird, müssen wir beachten, dass beim Schwesterfestival am Strand viel weniger Platz ist als bei uns in der Jabelmannhalle“, erklärt Ulrich Gustävel.

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