Die Agentur für Arbeit soll ihren Standort in Uelzen behalten / Heidekreis fällt in den Bereich der Celler Agentur

Verwaltungsausschuss ist gegen eine Fusion

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dib Uelzen. Der Verwaltungsausschuss der Agentur für Arbeit Uelzen lehnt eine Fusion mit dem Lüneburger Standort ab. Die Mitglieder des Ausschusses haben sich in ihrer Sitzung gestern Nachmittag für einen Erhalt der Agentur mit dem Geschäftsgebiet der Landkreise Uelzen und Lüchow-Dannenberg ausgesprochen. Das teilt Sprecherin Jeannette Hoffmann auf AZ-Nachfrage mit.

Im Rahmen der Neuordnung der Agentur-Sitze schlägt die Bundesagentur vor, dass künftig der umbenannte Landkreis Heidekreis, ehemals Landkreis Lüchow-Dannenberg, durch die Agentur Celle betreut wird. Bisher gehörte der Abschnitt Altkreis Soltau zum Geschäftsgebiet des Uelzener Standortes. Nach Ansicht der Mehrheit der Ausschussmitglieder spricht für den Erhalt einer eigenständigen Agentur mit den Kreisen Uelzen und Lüchow-Dannenberg, dass sie sich in ihrer Struktur grundlegend von der des Lüneburger Kreises unterscheiden. So sei in Uelzen und Lüchow-Dannenberg die Bevölkerungsstruktur rückläufig und die Arbeitslosenquote befinde sich auf einem höheren Niveau als in Land und Bund. In Lüneburg stelle sich die Situation umgekehrt da. Deshalb sei fraglich, ob sonst für die Probleme von Uelzen und Lüchow-Dannenberg weiterhin Lösungsansätze erarbeitet werden könnten. Die Entscheidung des Verwaltungsausschusses wird dem Verwaltungsrat der Bundesagentur weitergeleitet. Am 23. September entscheidet dann der Vorstand der Bundesagentur über die Fusions-Frage.

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