Polizeiarbeit im Corona-Jahr: Zusammenkünfte im Blick

60 Verstöße gegen Corona-Auflagen im Kreis Uelzen

Kontaktbeschränkungen, Maskenpflicht, Abstandsregeln: Das haben Polizisten in diesem Jahr im Blick.
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Kontaktbeschränkungen, Maskenpflicht, Abstandsregeln: Das haben Polizisten in diesem Jahr im Blick.
  • Norman Reuter
    vonNorman Reuter
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Uelzen/Landkreis – Ob ein Treffen der Tuning-Szene am Hammersteinplatz, bei dem Abstandsregeln nicht eingehalten werden, oder aber Feiern mit mehr als der zugelassenen Anzahl von Teilnehmern – nach Auskunft von Dieter Klingforth, Leiter des Uelzener Polizeikommissariats, sind seit dem Frühjahr etwa 60 Fälle von Ordnungswidrigkeiten im Zusammenhang mit Corona-Auflagen von hiesigen Polizisten dokumentiert worden.

Zuletzt waren von Ordnungshütern in den vergangenen Tagen gleich zwei Mal Zusammenkünfte junger Menschen in Uelzen gemeldet worden, bei denen gegen Kontaktbeschränkungen verstoßen wurde, die für den Lockdown erlassen wurden (AZ berichtete).

Für die Tage vor Weihnachten galt: Nicht mehr als fünf Personen über 14 Jahre aus zwei Haushalten.

Wie Dieter Klingforth sagt, gingen die Polizisten mit Augenmaß vor. Die Einschränkungen dienten der Eindämmung der Pandemie, mit Blick auf diesen Aspekt agierten auch die Ordnungshüter. Wenn es zu wiederholten Verstößen komme oder Uneinsichtigkeit herrsche, werde durchgegriffen. „Man muss aber sagen: „Wir erleben bis auf wenige Ausnahmen wirklich einsichtige Personen“, so der Kommissariatsleiter. Unter den Kneipiers habe es „zwei, drei Fälle“ gegeben, bei denen trotz eines Öffnungsverbots in Lockdown-Zeiten ein Ausschank an Gäste stattfand, berichtet Klingforth.

Private Feierlichkeiten seien durch Meldungen aus der Bevölkerung aufgefallen – unter anderem, weil Ruhestörungen beklagt wurden. „Man merkt schon die Sensibilität der anderen“, formuliert es Klingforth.

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