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Vermisstensuche im Roscher Bagger-See vorerst abgebrochen: Einsatzkräfte gehen vom Schlimmsten aus

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Von: Norman Reuter

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DLRG - Sommerzwischenbilanz 2021
Das DLRG war gestern mit Kräften und bei der Suche in Rosche beteiligt - hier ein Symbolbild. © dpa

Ein Großaufgebot von Rettungskräften hat ab Sonntagmittag (3. Juli) am und im Roscher Bagger-See damit begonnen, nach einem Mann zu suchen, der plötzlich beim Baden im Gewässer vermisst wurde.

(Update vom 4. Juli, 11.54 Uhr): Die Polizei hat gestern nach vier Stunden die Suche aufgegeben, nachdem man mit Tauchern und Booten den See, bzw. mit Hubschrauber und Einsatzkräften vor Ort die Umgebung abgesucht hat. Für morgen ist eine erneute Suche geplant, bei der Polizeitaucher und ein Sonarboot zum Einsatz kommen sollen. Sie gehen aber vom Schlimmsten aus.

(Erstmeldung): Rosche – Nach Angaben des Polizeisprechers gehört der Vermisste zu einer Gruppe von Männern an, die zum Schwimmen an den See gefahren waren. Als der Betroffene plötzlich vermisst wurde, alarmierten sie die Rettungskräfte. Eine groß angelegte Suche zunächst zu Land und dann auch im Wasser startete. Feuerwehren der Samtgemeinde Rosche und darüber hinaus, das THW, die DLRG, Polizei, DRK sowie spezielle Taucher wurden für die Suche eingesetzt. Insgesamt gut 200 Kräfte. Nele Wannewitz, Pressewartin der Roscher Gemeinde-Feuerwehr, sagte: „Auch eine Unterwasser-Drohne wurde eingesetzt.“ Zudem sei der Rettungshubschrauber „Christoph 19“ für die Suche über dem See gekreist.

Feuerwehr-Leute suchten das Ufergelände und die Bereiche am See ab, ohne Ergebnisse. Die Badegäste seien gebeten worden, das Gelände zu verlassen, so Nele Wannewitz.

Nach ihrem Wissen hat See eine Länge von gut 320 Metern. Die tiefste Stelle des Sees soll etwa 20 Meter betragen. nre

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