Viele Ergänzungswünsche von Kommunen und Schulen

Verkehrskonzept auf der Zielgeraden

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Die Schülerbeförderung spielt bei dem neuen ÖPNV-Konzept eine bedeutende Rolle. Deshalb hatten Schulen wie im Übrigen auch die Kommunen die Möglichkeit, im Rahmen des Anhörungsverfahrens Vorschläge zu machen.

Uelzen/Landkreis. Der „Fahrplan“ steht: Noch vor Weihnachten übergibt die Verkehrsgesellschaft Nord-Ost-Niedersachsen (VNO), die in den vergangenen Monaten das Liniennetz des öffentlichen Nahverkehrs für den Kreis Uelzen überarbeitet hat, den fertigen Entwurf an die Regionalbus Braunschweig GmbH (RBB), damit nun die Kosten für das neue Konzept ermittelt werden können.

Dietmar Opalka, Geschäftsführer der VNO, ist zuversichtlich, dass im Januar schließlich die Fachausschüsse und der Kreistag über das ÖPNV-Konzept befinden können.

Ursprünglich hatte Opalka die Hoffnung, dass der Kreistag bereits bei seiner Sitzung am kommenden Dienstag zu einer Entscheidung kommen kann. „Doch im Rahmen des Anhörungsverfahrens, bei dem die Gemeinden und Schulen ihre Vorschläge unterbreiten konnten, gab es eine ganze Reihe von Änderungswünschen und sinnvolle Ergänzungen, die wir noch einarbeiten mussten, sodass erst jetzt der Entwurf steht“, erklärt der VNO-Geschäftsführer. Aber eine Umsetzung zum 1. Januar sei ohnehin nicht vorgesehen gewesen.

Wie berichtet soll es eine schrittweise Umstellung der Fahrpläne für die Busse mit einem Abschluss zu Schuljahresbeginn 2013/14 geben. Heißt: Mit dem Ende der Sommerferien im kommenden Jahr gelten dann die neuen Fahrzeiten und Routen, die stärker den Bedürfnissen der Fahrgäste und dem Schülerverkehr angepasst sein sollen. Mit dem Ziel, Routen zu optimieren, auch Orte an der Peripherie des Landkreises abzudecken und bedarfsorientierte Angebote zu schaffen, war das neue Konzept schon 2010 angeschoben worden.

Gegenwärtig sind täglich 24 Busse der Regionalbus Braunschweig GmbH sowie weitere Busse von durch die RBB beauftragten Unternehmen im Landkreis Uelzen unterwegs, über die auch die Schülerbeförderung erfolgt.

Durch neue Haltepunkte sowie einen geplanten Einsatz von Rufbussen stehe noch nicht fest, so Dietmar Opalka, was künftig an Kosten auf den Landkreis zukommt. „Wir haben aber versucht, uns an den bislang zur Verfügung stehenden Finanzrahmen zu halten“, erklärt der NVO-Geschäftsführer. Lediglich bekannt ist bislang, dass für die Umsetzung des Konzeptes aus dem Fördertopf mit Regionalisierungsgeldern 60 000 Euro für die Stelle eines Verkehrsplaners genommen werden. In den vergangenen Jahren wurden im Schnitt rund sechs Millionen Euro für die Schülerbeförderung ausgegeben.

Von Norman Reuter

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