Bahn-Pläne: Mobilitätsverein macht sich für „Breimeier-Variante“ stark

Verkehrsclub stellt Weichen

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Welchen Weg sollen Güterzüge von den Häfen aus künftig einschlagen? Der Verkehrsclub Deutschland befürwortet eine Varianten-Idee mit einer Streckenführung in Richtung Osten.

Uelzen. Aus Sicht des Verkehrsclubs Deutschland, Regionalgruppe Elbe-Heide, sollten die Deutsche Bahn und das Bundesverkehrministerium die fünf zur Y-Trasse erarbeiteten Varianten nicht weiter betrachten.

Stattdessen sei den bisherigen Bahnplänen die sogenannte „Breimeier-Variante“ vorzuziehen, sagte gestern Thilo Clavin aus dem Vorstand der VCD-Regionalgruppe anlässlich eines Treffens des Bundestagsabgeordneten Herbert Behrens (Die Linke) mit Bürgerinitiativen in Uelzen. Die vom VCD präferierte Variante sei kostengünstiger, schneller zu realisieren und berge weniger Konfliktpotenzial als andere Lösungen der Bahn, so Thilo Clavin.

Der Verkehrsclub beruft sich bei seiner Position auf eine von dem früheren Ministerialrat der Deutschen Bahn Rudolf Breimeier entworfene Variante. Breimeier hat für die DB 1990 bereits die Y-Trasse projektiert und hat nun eine Strecke von Bremerhaven über Wulsdorf, Buchholz, Lüneburg, Dannenberg-Wittenberge, nördlich am Landkreis Uelzen vorbei, erarbeitet, mir der Güter erst Richtung Osten und dann über den sogenannten Ostkorridor in Richtung Süden abgefahren werden könnten (AZ berichtete). Die Route war Bestandteil der im vorletzten Jahrhundert als Fernbahn konzipierten „Auswanderer-Linie“ von Bremerhaven nach Berlin.

Von Norman Reuter

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