Verfahren gegen Uelzener Mediziner wird seit gestern wieder aufgerollt / 17 Verhandlungstage angesetzt

Methadon-Arzt erneut vor Gericht

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dpa/ib Uelzen/Lüneburg. Wegen seiner eigenwilligen Methoden bei der Abgabe der Ersatzdroge Methadon muss sich ein Arzt aus Uelzen seit gestern erneut vor dem Landgericht Lüneburg verantworten. Der Bundesgerichtshof hatte im Februar ein Urteil des Landgerichts vom Februar 2011 aufgehoben.

Damals hatte die 2. Große Strafkammer als wohl erstes deutsches Gericht die Grenzen zur Strafbarkeit abgesteckt und den Mediziner wegen unerlaubter Methadon-Abgabe in 49 Fällen zu anderthalb Jahren Haft auf Bewährung verurteilt.

Außerdem dürfe der heute 45-Jährige drei Jahre lang nicht als Substitutionsarzt arbeiten, entschied die Kammer damals. Der Arzt und die Staatsanwaltschaft legten daraufhin Revision ein. Seine Approbation ruhe derzeit, sagte der Angeklagte gestern. Die Staatsanwaltschaft wirft dem Mann mehr als 900 Straftaten zwischen 2004 und 2006 vor, darunter auch unerlaubte Abgabe von Betäubungsmitteln.

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