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Veerßer Klinik: Abriss naht – Baupläne liegen jetzt zur Prüfung im Rathaus

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Von: Theresa Brand

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Alte Veerßer Klinik steht vor dem Abriss
Die Veerßer Klinik wird bis auf den alten Wohntrakt abgerissen. Zwei neue Gebäude entstehen. © Brand, Theresa

Nach langem Hin- und Her werden die Pläne für das Gelände und die Gebäude der alten Veerßer Klinik nun konkreter: Sobald der aktuell vorliegende Bauantrag genehmigt ist, wechselt der Eigentümer und der Abriss beginnt.

Uelzen-Veerßen – Es wird konkreter in Sachen Veerßer Klinik: Das alte Gebäude soll voraussichtlich noch in diesem Jahr abgerissen werden. Auf dem Gelände, um das es seit Februar 2021 leidenschaftliche Proteste und Debatten gab (AZ berichtete), sollen zeitnah die Bauarbeiten für ein Pflegequartier beginnen. Das gab Uelzens Stadtbaurat Dr. Andreas Stefansky in der Sitzung des Ortsrates Hansen/Veerßen bekannt.

Verzögerungen beim Eigentümerwechsel vom Ebstorfer Zahnmediziner Prof. Dr. Norbert Schmedtmann auf Investor „Magna Care“ hatten die Umsetzung des Bauvorhabens bis dato verhindert. Der Bauantrag wurde vor rund sechs Wochen nach einer Feinabstimmung zur Fassade mit der Stadt gestellt. Wie Magna Care auf AZ-Anfrage mitteilt, erfolgt die Umschreibung im Grundbuch, sobald die Baugenehmigung erteilt ist. Dann muss auch der Kaufpreis auf ein notariell treuhänderisch geführtes Konto eingezahlt werden.

Geplant ist laut Stefansky die Neuerrichtung von zwei Gebäuden, der alte Wohntrakt bleibt. Ein Gebäude werde L-förmig an der Celler Straße entstehen, ein längliches seitlich dazu, sodass sich ein Innenhof ergibt. Auf einem der Neubauten sei Phtovoltaik geplant. Die Anlage soll 44 Wohneinheiten beinhalten, dazu 30 Plätze in der Tagespflege und 48 Betten in Wohngruppen.

Tobias Schütte, der stellvertretende Ortsbürgermeister (CDU), bat um engere Zusammenarbeit: „Wir haben als Ortsrat immer vor vollendeten Tatsachen gestanden.“ Peter Weinberg (SPD) lakonisch: „Wir kriegen wahrscheinlich die Vorab-Info, wenn schon die Bordsteine für die Baumaschinen abgesenkt sind.“ Das verneint Stefansky. Sobald es Neues gebe, werde der Ortsrat informiert.

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