23-Jähriger erhält vom Amtsgericht Bewährungsstrafe für Marihuana-Konsum mit Minderjährigen

Urteil: Joints mit Jugendlichen

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Der THC-Gehalt von Marihuana hat sich seit den 70er Jahren verdreifacht: Das Rauschgift hat eine starke Wirkung.

Uelzen. Er hat regelmäßig Marihuana geraucht und auch Minderjährige davon probieren lassen: Ein 23-jähriger Uelzener wurde gestern vor dem Schöffengericht zu einem Jahr und zwei Monaten Bewährungsstrafe verurteilt.

Zunächst war ihm vorgeworfen worden, im Jahr 2011 in rund einem Dutzend Fällen Rauschgift an damals 15- und 16-Jährige verkauft zu haben. Im Laufe der Verhandlung räumte der Angeklagte ein, mit Jugendlichen zusammen Joints geraucht zu haben, die sich selten auch an den Kosten beteiligt hätten. Vom Verkauf von jeweils einem Gramm Marihuana könne jedoch keine Rede sein. Im Laufe der Verhandlung erklärte er, sich an einige Dinge nicht mehr genauer erinnern zu können: „Das ist einer der Nachteile, die man vom Kiffen hat, dass man eine Scheißegal-Einstellung kriegt. “.

Die Ermittlungen und Auswertungen von Handy-Daten hätten allerdings ergeben, dass einer der Minderjährigen auch mehrmals Portionen für andere angefordert habe, die dann im Raum Bad Bevensen weitergegeben worden seien, so der zuständige Polizeibeamte.

Von Diane Baatani

Mehr zum Vorfall lesen Sie am Donnerstag in der AZ.

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