Urteil gegen 37-jährigen Vergewaltiger rechtskräftig

Uelzener bleibt in Haft

Die 1. große Jugendkammer des Landgerichts Lüneburg hat einen 37-jährigen Uelzener wegen besonders schwerer Vergewaltigung verurteilt. Das Urteil ist jetzt rechtskräftig. Foto: dpa

dib Uelzen. Die Verurteilung eines 37 Jahre alten Uelzeners wegen besonders schwerer Vergewaltigung ist nun rechtskräftig. Der Mann war am 27. März von der 1. großen Jugendkammer des Landgerichts Lüneburg zu einer Freiheitsstrafe von sieben Jahren und sechs Monaten verurteilt worden, da er im September 2012 die 17-jährige Babysitterin seiner Kinder unter Vorhalt eines Messers zum Geschlechtsverkehr gezwungen haben soll.

Der Bundesgerichtshof hat nun die Revision des Angeklagten als unbegründet verworfen, weil ein Rechtsfehler zum Nachteil des Angeklagten nicht gegeben sei.

Nach der Tat hatte der 37-Jährige sich zunächst damit verteidigt, dass ihm die Tat über einen „Knopf im Ohr“ von unbekannten Dritten befohlen worden sei. Später hat er stattdessen angegeben, nur deshalb ein Messer in der Hand gehalten zu haben, weil er sich selbst kurz zuvor habe umbringen wollen. Nach Vernehmung des Opfers und weiterer Zeugen wertete die Kammer seine beiden Einlassungen als bloße Schutzbehauptungen. Dabei ging die Kammer nach Einholung eines psychiatrischen Sachverständigengutachtens von der uneingeschränkten Schuldfähigkeit zum Tatzeitpunkt aus. Der 37-Jährige wechselt nun von der Untersuchungshaft in den Strafvollzug.

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