Unternehmen Nordzucker rechnet mit Umsatzeinbußen

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Uelzen/Landkreis. Die Konkurrenz im Zuckerhandel hatte es bereits angekündigt, nun bestätigt auch das Unternehmen Nordzucker, dass es in diesem Jahr mit „deutlichen“ Einbußen bei den Einnahmen rechnet.

Bereits im dritten und vierten Quartal des vergangenen Geschäftsjahres, so erklärt Nordzucker auf AZ-Anfrage, seien die Ergebnisse aufgrund schwächerer Preise niedriger ausgefallen.

Eine Entwicklung, die sich nach Einschätzung des Unternehmens mit Hauptsitz in Braunschweig und einer Zuckerfabrik in Uelzen fortsetzt. Daher sei für das jetzt laufende Geschäftsjahr 2014/15 mit einem deutlich niedrigeren Ergebnis zu rechnen, heißt es. Ein Geschäftsjahr erstreckt sich immer vom 1. März bis 28. Februar des Folgejahres.

Als die wichtigsten Gründe für die erwarteten Einbrüche beim Umsatz werden von Nordzucker die weltweit guten Ernten und hohe Lagerbestände von Zucker genannt, die Druck auf die Preise ausüben würden.

Der Nordzucker-Konzern hatte in den ersten sechs Monaten des vergangenen Geschäftsjahres 2013/14 nach eigenen Angaben einen Umsatz von rund 1,22 Milliarden Euro erwirtschaftet. Der im gleichen Zeitraum erzielte Periodenüberschuss erreichte 184,6 Millionen Euro.

Wie sehr sich die Ergebnisse für das laufende Geschäftsjahr von denen des vergangenen Jahres unterscheiden werden, dazu machte das Unternehmen keine Angaben. Die Konkurrenz Südzucker rechnet mit Einbußen von mehreren hundert Millionen Euro.

Von Norman Reuter

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