Verwaltung zieht nach Lüneburg: Kerstin Kuechler-Kakoschke muss zunächst abwarten

Unklare Zukunft für Agentur-Chefin

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Uelzen. Kerstin Kuechler-Kakoschke, Vorsitzende der Agentur für Arbeit Uelzen/Lüchow-Dannenberg, weiß noch nicht, wo sie ab Herbst 2012 ihren Schreibtisch haben wird: „Es wird dann nur noch eine Geschäftsführung geben, die für den gesamten Bereich zuständig ist.“

Wer nach dem Umzug des Agentur-Verwaltungssitzes nach Lüneburg den Vorsitz übernimmt, ist offen. Ob Kuechler-Kakoschke, die in Braunschweig wohnt, künftig bis nach Lüneburg pendeln möchte, habe sie noch nicht entschieden. „Das muss ich mir überlegen, das ist eine sehr persönliche Entscheidung“, sagt die Uelzener Agenturchefin auf AZ-Nachfrage. Diese Entscheidung treffe sie nicht alleine, daran sei ihre Familie beteiligt.

Kerstin Kuechler-Kakoschke, Vorsitzende der Agentur.

Die Geschäftsführung der Agenturen ist in drei Bereiche aufgeteilt: Die Geschäftsführerin für den Internen Service ist für die drei Agenturen Uelzen/Lüchow-Dannenberg, Lüneburg und Stade zuständig und sitzt ohnehin in Lüneburg. Sie leitet die Personaldienstleistung. Die Vorsitzende, Kerstin Kuechler-Kakoschke, und die Geschäftsführung für den operativen Part, zu dem die Leitung der gesamten Kundenprozesse gehören, wirken bislang nur für den hiesigen Verbund. „Wir haben einige Stabstellen, die es auch schon in Lüneburg gibt“, erklärt Kuechler-Kakoschke. Inwieweit dennoch zusätzliche Stellen in Lüneburg angegliedert werden oder wirklich wegfallen, muss geklärt werden. „Jeder ist ja hier gut beschäftigt. Das wird jetzt sicherlich auf höchster Ebene diskutiert.“

Der Service-Bereich für Arbeitgeber und Arbeitnehmer soll weiterhin in Uelzen bleiben. Das hat der Vorstand der Bundesagentur am vergangenen Freitag beschlossen. Ab Herbst 2012 wird die Zusammenlegung mit Lüneburg schrittweise erfolgen. Die Agentur Lüneburg-Uelzen umfasst dann die Landkreise Harburg, Lüchow-Dannenberg, Lüneburg und Uelzen.

Von Diane Baatani

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