Ungewissheit über Sanierung des Übungsplatzes

Aus fürs Fahrtraining der Verkehrswacht?

Die Schäden an der Gleitfläche durch starke Sonneneinstrahlung
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Geschäftsführer Uwe Kalischefski und der erste Vorsitzende Maik Kröger von der Deutschen Verkehrswacht in Uelzen begutachten die Schäden an der Gleitfläche.

Zur Reduzierung der Unfallbeteiligung von Pkw-Fahrern hat die Deutsche Verkehrswacht in der Vergangenheit in Uelzen Fahrsicherheitstrainings auf dem Albrecht-Thaer-Gelände angeboten. Doch seit zwei Jahren kann der Übungsbereich wegen Beschädigungen nicht mehr genutzt werden.

„Wir sind in einer Zwickmühle“, sagt Uwe Kalischefski, Geschäftsführer der Deutschen Verkehrswacht in Uelzen, über die Situation seines Vereins. Gerne will Kali-schefski zukünftig wieder Fahrsicherheitstrainings veranstalten, da er vom Lerneffekt der Übungen überzeugt ist: „Das bringt was, bei Jung und Alt“, so Kalischefski.

Doch dafür muss erst einmal die sogenannte Gleitfläche des Rondells auf dem Albrecht-Thaer-Gelände saniert werden. Der Asphalt ist dort mit einer speziellen weißen Beschichtung überzogen. Wenn die Deutsche Verkehrswacht diese bewässert, kann sie verschiedene Griffigkeitsverhältnisse wie Glatteis oder Aquaplaning simulieren, die im Straßenverkehr auftreten können.

Durch die starke Sonneneinstrahlung in den vergangenen Sommerperioden hat die Beschichtung im Laufe der Zeit zahlreiche Risse bekommen. Zusätzlich wurde der Asphalt durch die Spezialfarbe im Bereich der Gleitfläche angehoben. Deshalb lässt sich das Übungsareal nicht mehr vernünftig befahren. Die Sanierung des betroffenen Bereichs war eigentlich schon beschlossene Sache, doch dann legte die Corona-Pandemie das Vorhaben erst mal auf Eis.

Jetzt, etwa zwei Jahre nach Planungsbeginn, würden die Verantwortlichen die Arbeiten gerne wieder aufnehmen. um Fahrsicherheitstrainings anbieten zu können, Die Finanzierung der circa 20 000 Euro teuren Maßnahme gestaltet sich aber deutlich schwieriger als vor dem Pandemiebeginn: Durch die lange Pause ist der Kontakt zu einem möglichen Teilnehmerfeld abgerissen. „Wir wissen nicht, wie viele Teilnehmer nachhaltig buchen“, sagt Uwe Kalischefski.

Für die Sanierung braucht es nach Angaben des Geschäftsführers aber Planungssicherheit. Deswegen will die Deutsche Verkehrswacht in Uelzen nun verstärkt auf ihre Lage aufmerksam machen und Verbände anschreiben, um sich ein besseres Bild über die Nachfrage bilden zu können.

„Es wäre schade für Uelzen“ sagt Uwe Kalischefski über das drohende endgültige Ende des Fahrsicherheitstrainings. Schließlich sei das Angebot in der Region einzigartig.

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