Uelzener Lkw-Fahrer muss sich ab 21. August vor dem Amtsgericht verantworten

Unfall-Prozess startet erneut

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Uelzen. Die Verhandlung gegen einen Lkw-Fahrer aus Uelzen, der im August 2012 einen Mann und dessen 17-jährige Tochter auf der Bundesstraße 71 angefahren hatte, wird am 21. August im Amtsgericht Uelzen neu aufgenommen.

Bei dem Unfall auf der Strecke zwischen Groß Liedern und Hanstedt II war die 17-jährige Uelzenerin ums Leben gekommen.

Eine erste Verhandlung hatte es am 24. April gegeben, in der dem Angeklagten unter anderem vorgeworfen wurde, durch fahrlässiges Handeln den Tod eines Menschen verursacht zu haben (AZ berichtete). Er hatte beim Prozessauftakt eingeräumt, am Abend vor dem Unfall und auch noch wenige Stunden zuvor Alkohol getrunken zu haben. Daraufhin war das Strafverfahren zunächst ausgesetzt worden, da ein Gutachter beauftragt werden sollte, den Unfall unter dem Alkohol-Aspekt zu untersuchen. Ein weiterer Gutachter war ohnehin bereits für die Behandlung des Unfall-Themas aus technischer Sicht geladen worden.

Bei den nächsten Verhandlungsterminen muss wieder von vorne begonnen werden. Dann wird voraussichtlich auch eine Zeugin aussagen, die erst durch einen Artikel in der AZ auf den Prozessauftakt aufmerksam geworden war und sich daraufhin gemeldet hatte.

Am Abend vom 20. August 2012 war der Klein-Lastwagen mit einem Motorroller samt Sozius auf der B 71 kollidiert. Der Fahrer des Lkw gab an, den Motorroller in der Dunkelheit nicht wahrgenommen zu haben.

Von Diane Baatani

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