Oldenstädter müssen sich weiter gedulden

Umgestaltung der B191-Kreuzung in Oldenstadt: Kreuzungsumbau im Frühjahr

Die Umgestaltung der B191-Kreuzung für kürzere Wartezeiten und mehr Verkehrssicherheit soll nun im Frühjahr 2021 erfolgen.
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Die Umgestaltung der B191-Kreuzung für kürzere Wartezeiten und mehr Verkehrssicherheit soll nun im Frühjahr 2021 erfolgen.

Uelzen-Oldenstadt – Neuer Zeitplan für die Umgestaltung der B191-Kreuzung im Uelzener Ortsteil Oldenstadt, damit längere Wartezeiten ein Ende haben: Im Frühjahr 2021 sollen nun die Arbeiten erfolgen. Das ist am Mittwochabend im Ortsrat mitgeteilt worden.

Wie Bernd Behn vom Fachbereich Straßen, Umwelt und Grünflächen erläuterte, ist das Konzept für die Kreuzung auch noch einmal leicht modifiziert worden.

Die Verkehrssituation im Kreuzungsbereich ist für die Oldenstädter ein Dauerärgernis. Zu Stoßzeiten können Verkehrsteilnehmer nicht ohne Weiteres von der Klosterstraße und von der Straße „Auf dem Diek“ in die B191 einbiegen. So kommt es zu Rückstaus. Mithilfe von Induktionsschleifen, die die Ampelanlage auf der B191 auslösen, soll die Situation verbessert werden. Zusätzlich ist ein weiterer Ampelmast wenige hundert Meter in Richtung Dannenberg vorgesehen.

Dass die Arbeiten nicht, wie Anfang des Jahres angekündigt, in diesem Herbst erfolgen, sondern erst im Frühjahr 2021, ist nach Aussage von Bernd Behn der Corona-Pandemie geschuldet. „Das hat uns erheblich zurückgeworfen“, so Behn. Zwar sei die Verwaltung arbeitsfähig gewesen, schwierig seien für die Arbeiten zwingende Vor-Ort-Termine gewesen.

Mit der B191 ist auch die Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr eingebunden. Ein Termin vor Ort habe im August stattfinden können. Dabei sei es auch noch einmal zu leichten Veränderungen gekommen. Mit den Arbeiten soll die Verkehrslage auch sicherer werden, weswegen der Seitenbereich mit den Bushaltestellen angepackt wird. Die Bushaltepunkte auf beiden Seiten der B191 wandern in Richtung Dannenberg. Die Radfurt über die Straße „Auf dem Diek“ wird künftig ohne Schlenker schnurgerade verlaufen, erläuterte Behn.

„Die Planungen werden im Oktober abgeschlossen, so Behn. Im Anschluss werde ein unabhängiges Ingenieurbüro noch einmal darauf schauen, das die Frage der Sicherheit aller Verkehrsteilnehmer beleuchte. „Solche Sicherheitsaudits sind nun vorgeschrieben“, so Behn. Im Dezember sei die Ausschreibung geplant, sodass dann im Frühjahr 2021 mit den Arbeiten begonnen werden könne. VON NORMAN REUTER

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