Chinesen...

. . .  und Taiwanesen, Nord- und Südkoreaner, Deutsche und Österreicher: Es gibt Nationen, die sollte man einfach nicht in einen sprichwörtlichen Topf werfen, geschweige miteinander verwechseln.

Sonst tritt man nämlich gewaltig ins Fettnäpfchen, wie der Uhlenköper neulich erleben musste: Sein Kumpel hatte vor ein paar Jahren eine Asiatin geheiratet. Die lernte er jetzt bei einem Besuch in der Wohnung seines Kumpels kennen. Freudig lächelnd wurde der Uhlenköper dort von der Gastgeberin begrüßt. Doch dann erlaubte er sich einen Scherz, der nach hinten losging: Auf das rote Seidenbanner mit chinesischen Schriftzeichen anspielend, das zur Begrüßung über der Eingangstür hing, fragte er augenzwinkernd, ob das eine Kampfparole des großen Führers Mao an das chinesische Volk sei. Das Lächeln der Gastgeberin verflog augenblicklich. „Nein, ich komme von der anderen Seite – aus Taiwan“, sagte sie. Da wurde er vor Scham fast so rot wie das Banner, der Uhlenköper.

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