Als Ferkel...

Uhlenköpers Texte stehen auch im Internet unter

. . . hätten Passanten den Uhlenköper wohl zu Recht bezeichnet, als er sich die Tage in der Dämmerung nach Hause schlich. Hemd und Hose waren schmutzig, als hätte er sich im Dreck gesuhlt.

Das hatte er aber nicht, sondern die beiden Wildschweine im Wildpark des Uelzener Stadtforstes. Zu einem abendlichen Spaziergang war der Uhlenköper dorthin aufgebrochen. Am Zaun des Wildschweingeheges erspähten die Tiere den Besucher, trippelten mit ihren kurzen Beinen heran, um dann die Schnauze in die Höhe streckend den Spaziergänger grunzend zu begrüßen. Ob sie sich für den Gast noch fein machen wollten oder aber sie sich ärgerten, dass er nichts Essbares mitgebracht hatte, war nicht in Erfahrung zu bringen. Jedenfalls schmissen sich die Tiere in eine Kuhle, dass es nur so spritzte. In Sicherheit brachte er sich zu spät, der Uhlenköper.

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