Podiumsdiskussion

Uelzens Sportvereine wollen mehr in der Politik mitreden

UELZEN - Die Sportvereine in der Stadt Uelzen möchten künftig wieder mehr in die Beratungen des Stadtrates einbezogen werden. Das erklärte Jürgen Köchlin, Vorsitzender des Postsportvereins (PSV), bei einer Podiumsdiskussion mit den Bürgermeister-Kandidaten im Vereinsheim des PSV.

Viele Zuhörer aus dem Publikum bestätigten Köchlin darin. Nachdem der Sportausschuss mit anderen städtischen Gremien zusammengelegt worden war, war die Zahl der beratenden Mitglieder aus dem Sportbereich nicht mehr im selben Maß wie zuvor vertreten.

Somit fehle die direkte Verbindung von den Sportvereinen zur Politik, kritisierte Köchlin, der die Runde mit den Vorsitzenden des Sportvereins Holdenstedt, Jürgen Altenburg, und des Turnvereins Uelzen, Anke Apitz-Wegener, leitete. Bürgermeister-Kandidat Jürgen Markwardt (parteilos) erklärte auch, dass dem Sport künftig im Ausschuss mehr Raum gegeben werden müsse. Karsten Jäkel (CDU) hingegen hielt die bisherige Regelung für richtig, er wolle die Anregung aber mitnehmen, erklärte er. - dib

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