Uelzens SoVD-Frauensprecherin fordert klare Haltung gegen häusliche Gewalt

Hunderte Frauen sind Opfer

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(Symbolfoto)

ib Uelzen/Landkreis. Der Sozialverband Deutschland (SoVD) schlägt Alarm: Allein im Gebiet der Polizeidirektion Lüneburg, zu der auch der Landkreis Uelzen gehört, wurden im vergangenen Jahr insgesamt 1432 Taten von häuslicher Gewalt beziehungsweise Gewalt gegen Frauen registriert.

Die SoVD-Kreisfrauensprecherin Annegret Schulz-Klose sieht vor diesem Hintergrund umgehenden Handlungsbedarf. Nicht zuletzt, weil 2013 niedersachsenweit fast 11 000 solcher Fälle gemeldet wurden. „Und in dieser Situation will sich Deutschland raushalten?“, fragt Schulz-Klose.

Der Hintergrund: Im Mai hatten elf Staaten die sogenannte Istanbul-Konvention unterzeichnet, die Frauen künftig besser vor Gewalt schützen soll. Unter anderem verlangt sie in Artikel 36: Nicht einvernehmlicher Geschlechtsverkehr soll unter Strafe gestellt werden. Auch Deutschland hat die Konvention damals unterzeichnet. Doch dabei blieb es. Im August konnte die Konvention in Kraft treten, Deutschland allerdings hat sie nicht weiter verfolgt. Tenor: Artikel 36 sei bereits mit dem deutschen Strafrecht abgegolten, man sehe keinen Handlungsbedarf.

Für Uelzens SoVD-Frauensprecherin Annegret Schulz-Klose ein Unding. [...]

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