Wiederbesatz im Frühherbst

Uelzener Wildgehege: Marder tötet Fasane

Das verwaiste Fasanengehege.
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Das verwaiste Fasanengehege.
  • Norman Reuter
    vonNorman Reuter
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Ein Marder hat im Uelzener Wildgehege die Fasane getötet.

Uelzen – Besucher des Wildgeheges im Uelzener Stadtwald suchen in diesen Tagen vergebens die Fasane in ihrer Voliere. Ein rot-weißes Absperrband und ein in Teilen nicht mehr vorhandener Schutzzaun lassen das Schlimmste vermuten. Und die Stadt erklärt tatsächlich auf AZ-Anfrage: Ein Marder hat es geschafft, in die Voliere zu gelangen. Er tötete die zehn Fasane, die dort untergebracht waren.

Die Vogelvoliere befindet sich neben den Wildschwein-Gattern und unweit der Uhu-Voliere. Dort lebt der Uhu „Uhli“ und seine Uhu-Dame „Uhuline“ – bei diesen beiden beliebten Bewohnern des Uelzener Wildgeheges war der Marder glücklicherweise nicht. Wobei es auch schon bei den Uhus aufregende Zeiten gab. 2018 wurde ein ursprüngliches Uhu-Männchen zunächst von Unbekannten aus der Voliere gescheucht. Drei Monate, nachdem er bei Bruchtorf wieder entdeckt worden war, starb er überraschend. Die Voliere wurde schließlich mit einem neuen Uhu--Männchen aus dem Tierpark Müden besetzt,

Fasane und ihre Eier sind in der freien Natur eine willkommene Beute von Steinmardern, Füchsen und auch Iltissen, wie der Nabu erklärt. Nach dem Marderübergriff in der Fasanen-Voliere wird diese nach Angaben der Hansestadt Uelzen erneuert. Nach Abschluss der Arbeiten soll diese dann im Frühherbst wieder mit Fasanen bestückt werden.

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