Bargeld, Bücher und Handtücher

Was Uelzener zu Weihnachten verschenken

Geschenke aussuchen, besorgen und alles hübsch verpacken – die Weihnachtseinkäufe gestalten sich für viele schwierig. Viele unterschiedliche Ideen gibt es dennoch. 
+
Geschenke aussuchen, besorgen und alles hübsch verpacken – die Weihnachtseinkäufe gestalten sich für viele schwierig. Viele unterschiedliche Ideen gibt es dennoch. 

Uelzen – Was soll man seinen Lieben bloß schenken? Über diese Frage zerbrechen sich jedes Jahr erneut zahlreiche Menschen den Kopf, so auch in Uelzen.

Während hiesige Geschäfte bereits erste Trends im Weihnachtsgeschäft vermelden können (AZ berichtete), gehen die Geschenkideen der Bürger etwas weiter auseinander.

Als „ganz schön schwierig“ fasst eine Passantin in der Uelzener Innenstadt die Suche nach dem passenden Geschenk zusammen. Bargeld für neue Computerspiele würde sie ihren erwachsenen Enkeln schenken, daneben noch Handtücher und weitere Haushaltsartikel für deren neues Haus. Eine junge Mutter hingegen ist nach eigener Aussage immer „für persönliche Sachen“. Sie verschenke zum Beispiel gerne Selbstgebasteltes, dieses Jahr werde es aber ein Foto ihres Neugeborenen für die stolzen Großeltern. Etwas Persönliches denkt sich auch dieser Passant aus: Er plant das Geschenk für seine Frau stets schon im Oktober. So verpackt er mehrere Kleinigkeiten wie Schmuck oder Kosmetika in kleinen Kartons, die er dann alle in einem großen Paket überreicht. Hier sei einfach „alles dabei“, sagt er.

Darüber hinaus sind auch Reisen eine gern verschenkte Freude. Während ein Mann angab, mit seiner Freundin nach Italien reisen zu wollen, hat ein anderer für sich, seine Frau und deren Mutter eine dreitägige Wellness-Reise nach Österreich geplant. Daneben gibt es noch mit einer kostengünstigeren Variante des Thermomix eine praktische Küchenmaschine obendrauf.

Andere wiederum zeigen sich deutlich weniger entschlossen. Bücher oder Parfüm, „so etwas geht immer“, überlegt eine Passantin. Sonst habe sie aber noch keine Ideen. Ein weiterer Bürger erzählt, dass er eigentlich Karten für ein Live-Hörspiel der „Drei Fragezeichen“ in Hannover verschenken wollte. Da sei es aber schwierig, noch an gute Plätze zu kommen, weswegen er sich etwas anderes überlegen müsse.

Das Portfolio an gekauften und geplanten Geschenken ist also bunt. Während einige ihre Erledigungen beendet haben, fangen andere erst mit den Überlegungen an. Das Weihnachtsgeschäft läuft eben nach seinen eigenen Regeln.

VON DANIEL BIELING

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare