Neues Fahrzeug im Februar

Uelzener Wehr zieht Bilanz 2019: „Arbeit war reichlich da“

Die Geehrten und Beförderten mit Uelzens Bürgermeister Jürgen Markwardt.
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Die Geehrten und Beförderten mit Uelzens Bürgermeister Jürgen Markwardt.

Uelzen – Mit einem harmonischen Abend und vielen Gästen hat die Freiwillige Feuerwehr Uelzen auf ihrer Generalversammlung für 2019 Bilanz gezogen.

Ortsbrandmeister Reiner Seidel zählte in seinem Bericht 281 Einsätze – und damit 29 weniger als noch 2018: „Ein sehr ruhiges Jahr, zumindest, was die Einsatzzahlen betrifft. Arbeit war aber trotzdem reichlich da.“

Ortsbrandmeister Reiner Seidel konnte einen Rückgang der Einsätze verkünden.

Seidel, der vier Einsätze herausstrich, verwies darauf, dass die Feuerwehr 138-mal Hilfeleistungen leistete, 51-mal zu Bränden ausrückte und 92-mal über Brandmeldeanlagen oder Heimrauchmelder alarmiert wurde. Rund 70 Brandwachen wurden gestellt, darunter beim Open R an drei Tagen mit jeweils 23 Kameraden. Seidel nannte als Beispiele für die Arbeit der Feuerwehr die glückliche Befreiung eines kleinen Mädchens, das am 29. Juli in einem Schrankbett eingeklemmt war; den Einsatz im Serverraum eines Automobil-Betriebes am 29. November; den schweren Unfall mit zwei Lastkraftwagen auf der Kanalbrücke nach Groß Liedern am 6. Dezember sowie das Feuer mit starker Rauchentwicklung an einem Pellet-Silo der Zuckerfabrik am 13. Dezember.

Vor den Gästen aus Feuerwehren, aus Politik, Verwaltung und Unternehmen, aus Kirche und Polizei, des THW und des DRK hielt Seidels Stellvertreter Jürgen Kaune seinen Ausbildungsbericht. 6280 Stunden wurden danach 2019 von den 86 Kameraden in der Uelzener Einsatzabteilung für Dienste, Lehrgänge und Fortbildungen aufgewandt.

Bürgermeister Jürgen Markwardt verband seinen allgemeinen Dank mit einer besonderen Würdigung von Stadtbrandmeister Axel Ziegeler und Stadtjugendfeuerwehrwart Andreas Hartig, die am 29. Februar aus ihren Ämtern verabschiedet werden. Als Stadtbrandmeister wird Jens Kötke übernehmen, Oliver Badura wird für die Jugend zuständig sein.

Der 29. Februar wird aber nicht nur wegen der Personalien zu einem besonderen Tag: Seidel unterstrich, dass dann auch das sehnlichst erwartete, hochmoderne Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeug 20 an die die Uelzener Wehr übergeben wird. übergeben wird. „Am 17. Februar wird eine Delegation das Fahrzeug in Giengen in Empfang nehmen und nach Hause bringen“, sagte Seidel.

VON CHRISTIAN HOLZGREVE

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