Mehr Angebote geplant

Höher, schneller, weiter: Erfolgreiche Fortsetzung der Uelzener Vitaltage

Ein Teilnehmer der Vitaltage klettert über ein Hindernis
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Vor allem die jungen Teilnehmer zeigten bei den Vitaltagen körperlichen Einsatz

Es bewegt sich etwas in der Hansestadt, und damit sind nicht nur die Teilnehmer gemeint: Nach dem erfolgreichen digitalen Start im Frühjahr werden die Vitaltage seit dem 25. Juli mit zahlreichen Angeboten in den Illmenauwiesen fortgesetzt. Die Veranstalter haben bereits ambitionierte Pläne für die Zukunft.

Uelzen - Klettern, springen, laufen – „Uelzen erlebt eine nie dagewesene Aktivität“, berichtet Organisator Matthias Untz euphorisch. So haben die ersten Gesundheits- und Bewegungsangebote in diesem Sommer „querbeet“ durch alle Altersklassen großen Zuspruch erhalten: „Da war die Hölle los“, sagt Untz. Vor allem über die Begeisterung der jungen Teilnehmer freut sich der Uelzener und hofft, dass sich ein gänzlich „neues Sportlermilieu“ in der Stadt entwickeln kann.

Mit einem Parcours- und Hindernistraining des Herakliden-Teams aus Wrestedt startete das Programm am Sonntag vor zwei Wochen. Darauf folgten am vergangenen Sonntag verschiedene Trampolin-Einheiten für Jung und Alt mit dem Jumping SV Rosche. Bis zum 12. September warten jedes Wochenende Möglichkeiten zur sportlichen Betätigung auf die Uelzener Bevölkerung.

„Es geht so langsam los“, schätzt Matthias Untz die aktuelle Entwicklung ein. Langfristig sollen sich die Vitaltage in Uelzen als eigenständige Marke etablieren, so wünschen es sich die Organisatoren und das Stadtmarketing. Den Grundstein habe man erfolgreich mit dem erstmaligen Angebot im Frühjahr gelegt und sich bereits einen Namen machen können.

Mittlerweile würden die kooperierenden Sportvereine und Fitnessstudios schon im Voraus wissen, auf wen sie bei den Vitaltagen treffen. Die Ausgabe im kommenden Jahr befindet sich schon in der Planung, zudem gibt es Überlegungen, ein auf die Witterungsbedingungen zugeschnittenes Programm im Winter abzuhalten.

Matthias Untz sieht das „große Potenzial“, das in den Illmenauwiesen stecke, noch längst nicht ausgeschöpft. Wichtig sei es, die Vitaltage „mitten ins Leben“ der Uelzener zu tragen, so Untz. Das gelinge am besten, wenn die Innenstadt vermehrt mit Programmpunkten – wie beispielsweise der Talk-Runde mit Extremsportler Joey Kelly am Herzogenplatz – in das Geschehen mit eingebunden werde. Die Anschaffung von Sportgeräten an den Illmenauwiesen begrüßt der Organisator ebenfalls.

Ein Selbstläufer ist das Projekt natürlich nicht. Um die vielen Ideen mit Leben füllen zu können und die Professionalisierung der Vitaltage voranzutreiben, seien die Verantwortlichen zukünftig vermehrt auf finanzielle Unterstützung angewiesen, da die Grundausstattung in diesem Jahr ausschließlich von den beteiligten Partnern bereitgestellt werde, so Untz.

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