Uelzener und Suderburger unterzeichnen Verträge mit dem Land

Millionen-Hilfe für Uelzen ist besiegelt

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Ein historischer Moment: Uelzens Bürgermeister Otto Lukat (rechts) und Innenminister Boris Pistorius (SPD) unterzeichneten heute den Zukunftsvertrag für Uelzen.

Uelzen/Suderburg. Es war ein historischer Anlass, wie Uelzens Bürgermeister Otto Lukat heute Mittag bei der feierlichen Zusammenkunft von Ratsvertretern, Verwaltungsspitzen, Landtagsabgeordneten und Innenminister Boris Pistorius (SPD) feststellte.

Ein historischer Anlass für die Stadt Uelzen, weil Lukat heute mit Pistorius den Zukunftsvertrag unterzeichnete, und auch für die Samtgemeinde Suderburg, deren Bürgermeister Friedhelm Schulz und die Gemeindebürgermeister ebenfalls gemeinsam mit dem Innenminister die Vereinbarung über eine sogenannte kapitalisierte Bedarfszuweisung besiegelten.

Mit den Unterschriften wurde endgültig der Weg frei gemacht für die 28,2 Millionen Euro schwere Entschuldungshilfe für die Uelzener. Die Suderburger entlastet das Land Niedersachsen finanziell mit 2,2 Millionen Euro. Landrat Dr. Heiko Blume unterzeichnete ebenfalls den Zukunftsvertrag der Stadt Uelzen. In konstruktiven Verhandlungen, so Blume, habe man gemeinsam mit den Stadtvätern unter anderem die Übergabe der Trägerschaft der weiterführenden Schulen an den Landkreis erreicht – eine bedeutende Maßnahme auf dem Sparkurs der Stadt Uelzen, die sich gegenüber dem Land der konsequenten Haushaltskonsolidierung verpflichtet hat. Da aber auch der Landkreis – selber in der Selbstentschuldungsphase – den Gürtel eng halten muss, sei man mehr oder minder „eine Opfergemeinschaft“ mit der Stadt, so Blume. „Aber es lohnt sich.“

Die Probleme sind mit der Unterzeichnung des Zukunftsvertrages jedoch nicht vom gelöst. Warum? Das steht morgen ausführlich in der AZ und in unserem E-Paper.

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