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Circus Monaco mit Artisten, Tieren und Disney-Figuren zu Gast

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Von: Theresa Brand

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Kamel Sheila mit Jungem, Direktor Miguel Sperlich und Chase
Die Kameldame Sheila (hinten) hat vor einem Monat ein Junges bekommen. Am Sonnabend dürfen die Zirkusbesucher einen Namen aussuchen.  © Brand, Theresa

 Das Junge von Kameldame Sheila hat noch keinen Namen – aber das soll sich am Sonnabend in der Vorstellung von Circus Monaco Am Moorfeld ändern. Jeder Besucher darf einen Namen vorschlagen, am Ende wird gelost. Dazu gibt es buntes Programm mit Artisten, Tieren und Figuren von Disney und Paw Patrol.

Uelzen – Kameldame Sheila guckt skeptisch, als Zirkusdirektor Miguel Sperlich das Gehege betritt. Denn neben ihr steht ihr Junges, das erst vor einem Monat geboren wurde. Noch hat das Kamel-Mädchen keinen Namen, aber das soll sich am Sonnabend ändern: In der Vorstellung in Uelzen soll es feierlich getauft werden. „Alle Besucher können sich einen Namen überlegen und auf einen Zettel schreiben. Dann losen wir aus“, verrät Sperlich.

Artisten, Tiere und Figuren aus Film und TV

Dies ist nur eines der Highlights, auf das sich die Besucher beim Circus Monaco freuen können. Neben Akrobaten, Feuerschluckern, Schlangenmenschen und Clowns zeigen auch die Tiere, was sie können. Mit den beiden Kamelen sind auch Ponys und Lamas in Uelzen dabei. Kinder können sich zudem auf bekannte Figuren aus Film und Fernsehen freuen: Polizeihund Chase von den „Paw Patrols“ sowie die Disney-Eiskönigin Elsa und Schneemann Olaf sind in der Manege dabei. Mit ihnen können sich die kleinen Besucher am Ende der Vorstellung eine Schneeballschlacht mit allen Artisten liefern.

Der Circus Monaco ist ein Familienbetrieb. Miguel Sperlich leitet den Zirkus als Juniorchef nun schon in fünfter Generation und kann sich ein Leben ohne das bunte Treiben nicht vorstellen: „Wir sind da reingeboren“, erzählt er. Zwar hat der Zirkus ein Winterlager in Mecklenburg-Vorpommern, in dem sich Menschen und Tiere nach dem finalen Weihnachtszirkus bis zum Frühjahr erholen können, doch dann geht es wieder auf die Reise.

Durch Corona habe er zum ersten Mal gemerkt, wie es ist, nicht ständig von einem Ort zum nächsten unterwegs zu sein. „Mir hat die Abwechslung gefehlt. Mit dem Zirkus gibt es immer etwas Neues. Neue Städte, neue Menschen, das wird nie eintönig oder langweilig“, erzählt er. Sogar das Schlafen im Wohnwagen habe er vermisst: „Man hört alles – den Regen auf dem Dach, die Geräusche der Umgebung“. Umso mehr freuen sich die Schausteller, dass sie wieder auf Tour gehen können.

Tiere kommen immer an erster Stelle


Wenn der Circus Monaco mit allen Künstlern und Tieren zusammen unterwegs ist, fahren sie mit rund 15 Personen und über 40 Tieren mit 25 Transportern und acht Wohnwagen durch das Land. Zurzeit sind nicht alle dabei, weil der Platz in Uelzen, am Moorfeld 1, zu klein für die Tiere wäre. Denn wichtig ist bei jedem neuen Ort vor allem eines: Die Tiere. Wohin es auch gehe, eine Woche vorher werde dort immer schon das Zelt für die Tiere vorbereitet. So können diese direkt nach dem Transport in ihr neues Zuhause und müssen nicht warten, bis alles aufgebaut ist – denn das dauert fast zwei Tage. „Im Zirkus kommen die Tiere immer an erster Stelle, erst dann die Menschen“, betont Sperlich.

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