Stefan Nowatschin präsentiert in Marrakesch das Nachhaltigkeitskonzept der BBS I

Uelzener Schulleiter bei Klimagipfel

Stefan Nowatschin, Leiter der Uelzener Berufsbildenden Schulen I (2. von rechts), referiert beim Klimagipfel. F oto: privat
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Stefan Nowatschin, Leiter der Uelzener Berufsbildenden Schulen I (2. von rechts), referiert beim Klimagipfel.
  • vonJens Schopp
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js Uelzen/Marrakesch. Großes Forum für das Konzept der Nachhaltigkeit der Berufsbildenden Schulen I in Uelzen: Deren Schulleiter Stefan Nowatschin präsentierte die Strategie der Uelzener Schule jetzt einem internationalen Auditorium beim Klimagipfel im marokkanischen Marrakesch.

Auf Einladung des Unesco-Netzwerkes Unevoc für die berufliche Bildung reiste der Pädagoge in den Wüstenstaat. Übrigens als einziger deutscher Vertreter, der bei diesem Experten-Panel mit am Tisch saß, wie Notwatschin berichtet. Schließlich habe das Bundesministerium für Bildung und Forschung und die Deutsche Unesco-Kommission die BBS I Uelzen im vergangenen Juli als einzige deutsche Berufsbildende Schule als hervorragenden Lernort für die Bildung für nachhaltige Entwicklung ausgezeichnet.

Vor aller Vertreter aus Afrika seien an dem in Uelzen gefahrenen Konzept interessiert, berichtet Nowatschin. „Ich bin von einem Kollegen aus Nigeria angesprochen worden, ob wir nicht bei der beruflichen Bildung hilfreich sein könnten“, schildert der Schulleiter. Ein Beispiel, wo die Uelzener Einrichtung tätig werden könnte. Die Afrikaner setzten nun auch verstärkt auf regenerative Energien, vor allem auf Solarenergie. „Es werden Anlagenbauer benötigt, die die Technik warten und reparieren können“, berichtet Stefan Nowatschin. Da käme die BBS I Uelzen ins Spiel, die bei der Schulung von Ausbildungspersonal unterstützen könnte, so der Pädagoge. Die berufliche Bildung werde in den afrikanischen Ländern als ein Schlüssel zum Erfolg angesehen, weil sich über eine bezahlte Beschäftigung die Wohlstandsentwicklung einstelle, berichtet Stefan Nowatschin über Gespräche mit Konferenzteilnehmern. Der Inder Shyamal Majumdar, Chef von Unevoc, betonte, dass über das „Was“ bei der beruflichen Bildung genug gesprochen worden sei, es gehe nun um das „Wie“.

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