Umfrage

Uelzener zum neuen Meldegesetz

1 von 6
Angelika Orlowski (49), Uelzen: Ich bin gegen das neue Meldegesetz, weil es für unseriöse Firmen ein Freibrief ist, mich zu belästigen. Viele Leute wissen sicher nicht, dass sie der Datenweitergabe widersprechen können, und viele alte Leute sind damit bestimmt überfordert.
2 von 6
Dennis Goedeke (19), Uelzen: Durch das Gesetz wird einem die Entscheidungsfreiheit genommen, ob man seinen Namen irgendwo angeben und Werbung haben will. Es sollte beim E-Mail-Prinzip bleiben: Wenn man etwas haben möchte, meldet man sich bei den Firmen.
3 von 6
Paul Jost (70), Uelzen: Grundsätzlich sind wir jetzt schon gläsern genug. Mich stört, dass die Belästigung durch Werbung weiter zunehmen wird. Der Briefkasten ist jetzt schon so voll, dass ich mich über die blaue Tonne freue, in die der Werbemüll ungelesen reinwandert.
4 von 6
Kevin Pauls (19), Uelzen: Ich finde das Gesetz nicht gut. Wenn man Werbung haben will, kann man sich selber bei den Firmen melden. Mein Briefkasten soll aber nicht mit Werbung vollgespamt werden. Ich finde es schon komisch, wenn andere einfach meine Daten bekommen.
5 von 6
Michael Fritsch (37), Uelzen: Ich finde es eine Frechheit, dass die Regierung es unterstützt, dass das Einwohnermeldeamt meine Daten verkaufen darf, auf dass noch mehr Werbung von irgendwelchen dubiosen Briefkastenfirmen kommt.
6 von 6
Oda Mölau (49), Lübz (auf der Durchreise in Uelzen): Das Gesetz ist eine Sauerei, weil man versucht, durch die Hintertür an die Bevölkerungsdaten zu kommen. Dadurch kann ich gar nicht mehr beeinflussen, was mit meinen Daten geschieht, wer sie verwendet und wofür.

Die AZ befragte in der Uelzener Innenstadt Männer und Frauen zum neuen Meldegesetz. Hier sind die Meinungen:

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare