Stadt zieht erste Bilanz zu Portal „Sag´s uns einfach“

Uelzener melden mehr als 145 Mängel

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Das Portal "Sag´s uns einfach auf der Stadt-Homepage.

nre Uelzen. Mehr als 145 Nachrichten haben Uelzener inzwischen der Stadtverwaltung über den sogenannten Bürgermelder zukommen lassen.

Im vergangenen Dezember war das Portal „Sag‘s uns einfach“ an den Start gegangen, mit dem Einwohner das Rathaus auf Probleme hinweisen können.

„Die Bürger arbeiten als Kümmerer mit und zeigen uns, was sie in der Stadt stört und was geändert werden könnte“, sagt Stadtsprecherin Ute Krüger. Darunter seien vor allem die vielen kleinen Dinge, die das Lebensumfeld attraktiver machen können und dazu beitragen, dass man sich in seiner Umgebung wohlfühlt.

Uelzener meldeten unter anderem abgelegte Autoreifen am Ripdorfer Weg, einen fehlenden Mülleimer an einer Bushaltestelle oder besprühte Radwegepiktogramme. Vor allem die Kategorien Straßen-, Rad- und Gehwegschäden, defekte Straßenlaternen sowie Verschmutzungen haben die meisten Eintragungen. Im Gros der Fälle habe man auf die Hinweise zeitnah reagieren können. Doch nicht immer, so Krüger, ließen sich die Mängel sofort beheben. Größere Schäden wie im Straßenbelag oder an defekten Ampeln machen in der Regel weitergehende Prüfungen oder umfangreichere Maßnahmen notwendig, die mehr Zeit in Anspruch nähmen. Straßenschäden werden beispielsweise notiert und zunächst in ein „Unterhaltungsprogramm Pflasterarbeiten“ aufgenommen, das dann nach und nach abgearbeitet wird. Aktuell werden im Portal 63 Meldungen angezeigt, bei 23 von ihnen lautet der Status „In Bearbeitung“.

„Mit der Resonanz auf die neue Form der Bürgerbeteiligung sind wir zufrieden“, sagt Krüger. Die einfache Bedienung und die ständige Verfügbarkeit des Systems wurden von den Mängelmeldern positiv hervorgehoben. Gleichwohl bleibe man in der Kommune am Ball und prüfe regelmäßig mögliche Verbesserungen. Sei es in der Formulierung der Rückantworten oder in der Bearbeitungsphase, in der konkretere Hinweise der Bürger benötigt werden. Andererseits gebe es auch immer mal Klagen, für die die Hansestadt der falsche Ansprechpartner sei.

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