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Uelzener Late-Night-Shopping leidet unter Wetterbedingungen

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Von: Oliver Huchthausen

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Mit Regenschirmen zogen die Walking Acts ihre Runden durch die Marktstraßen.
Mit Regenschirmen zogen die Walking Acts ihre Runden durch die Marktstraßen. © Huchthausen

Uelzen – Was hatte das Stadtmarketing nicht alles an Aktionen auf die Beine gestellt, um das Uelzener Late-Night-Shopping am vergangenen Freitagabend zu einem echten Einkaufs-Erlebnis zu machen.

Aber als wäre es nicht schon bedauerlich genug, dass bereits im Vorfeld die farbenprächtige Illumination markanter Stadtgebäude aufgrund der Energiekrise abgesagt werden musste, spielte zu allem Unglück auch noch das Wetter verrückt. Sturm und Regen sorgten gerade zu Beginn der Veranstaltung dafür, dass sich viele erst gar nicht auf den Weg in die Stadt machten. Und so ergab sich in den Uelzener Marktstraßen statt freudigem Gedränge ein zwangsläufig eher trostloser Anblick.

Stadtgebäude wurden in diesem Jahr nicht beleuchtet – Illuminationen gab es aber trotzdem zu bewundern.
Stadtgebäude wurden in diesem Jahr nicht beleuchtet – Illuminationen gab es aber trotzdem zu bewundern. © Huchthausen

Viele der beteiligten Künstler suchten sich ein geschütztes Plätzchen im Trockenen. So wurden beispielsweise die verschiedenen „Marching Bands“ eher zu „Standing Bands“ und unterhielten ihre Zuschauer vorwiegend unter dem Vordach der ehemaligen Kaufhalle oder unter den Arkaden des Kaufhauses Ramelow. Auch die Akrobaten, die ihre Auftritte zentral vor dem Alten Rathaus präsentieren sollten, verlegten ihre Aktivitäten in den Bereich der Stadt-Hamburg-Passage. Als sich der Regen gegen 20.30 Uhr so langsam verabschiedete, waren dann doch noch etliche Heimat-Shopper unterwegs und auch die leuchtenden Walking Acts zogen tapfer ihre Runden durch die Marktstraßen.

Aufgrund des Regens unterhielten die Künstler ihr Publikum vorwiegend unter dem Dach der ehemaligen Kaufhalle oder unter den Arkaden des Kaufhauses Ramelow.
Aufgrund des Regens unterhielten die Künstler ihr Publikum vorwiegend unter dem Dach der ehemaligen Kaufhalle oder unter den Arkaden des Kaufhauses Ramelow. © Huchthausen

Das Fazit des Handels fiel indes durchwachsen aus: Während das Modehaus Ramelow zwar deutlich weniger Kunden als in den Vorjahren registrierte, erwies sich der Umsatz als zufriedenstellend. Kristina Peters, Inhaberin von Jeans Number One an der Achterstraße, konnte ihren Umsatz sogar noch steigern. „Wir hatten viele Kunden, hauptsächlich Männer, die gezielt eingekauft haben, und das bis zum Schluss um 22 Uhr.“ In anderen Branchen lief es nicht ganz so rund: Stephanie Schumacher von Optiker Neese: „Bei diesem Wetter sind die Menschen gefühlt gar nicht erst rausgegangen, aber dazu kann ja niemand etwas. Wir nutzen solche Abende gerne zur Kundenpflege, das fiel diesmal leider aus.“

Ein Einrad-Akrobat demonstriert sein Können.
Ein Einrad-Akrobat demonstriert sein Können. © Huchthausen

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