Spielzeug, E-Scooter und mehr

Uelzener Läden berichten über Trends im Weihnachtsgeschäft

Den Branchentrend zu mehr südamerikanischen Weinen sieht man in der Ratsweinhandlung an der Bahnhofstraße noch nicht. Stattdessen stehen Tropfen aus Deutschland und Italien im Kurs. 
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Den Branchentrend zu mehr südamerikanischen Weinen sieht man in der Ratsweinhandlung an der Bahnhofstraße noch nicht. Stattdessen stehen Tropfen aus Deutschland und Italien im Kurs. 

Uelzen – In 31 Tagen ist Heiligabend. Was für manche noch in weiter Ferne liegt, ist für die Uelzener Geschäfte längst greifbar, denn das Weihnachtsgeschäft ist für viele bereits in vollem Gange.

Während einige Leute somit ihre Geschenkeeinkäufe schon erledigt haben, schieben andere das lieber noch etwas auf. So oder so: Die Uelzener Kaufleute können bereits erste Trends vermelden, welche Produkte dieses Jahr besonders gerne verschenkt werden.

Weihnachten ist für viele in erster Linie das Fest des Kindes und so sind es auch vor allem die Kleinen, die beschenkt werden. Das Spielzeuggeschäft Otto Goyer an der Achterstraße kann zum Beispiel über die sogenannten Tonieboxen berichten. Hierbei handelt es sich um Boxen, auf die man Figuren (die Tonies) stellt. Je nachdem, welcher Tonie auf der Box sitzt, ertönen dann Kinderlieder, Hörspiele oder Wissensthemen. Daneben wird laut Ladenchef Matthias Goyer aber auch altbekanntes Spielzeug wie Schleich-Figuren oder Lego gerne gekauft. Bei den Klassikern gebe es „kein großes Auf und Ab“, sagt er.

Beim Elektromarkt Expert hingegen geht der Trend in Richtung E-Mobilität und Vernetzung. Neu im Sortiment und „ganz großes Thema“ seien zum Beispiel die E-Scooter, teilt der Markt mit. Auch alles rund um intelligente Sprachassistenten sei sehr gefragt.

Wer lieber etwas für Leib und Seele möchte, der schaut in der Ratsweinhandlung an der Bahnhofstraße vorbei. Inhaber Ingo Schulte weiß, dass vor allem deutsche Weine immer gerne verschenkt werden, dicht gefolgt von italienischen. Aber auch Feinkost wie Olivenöle oder Essig seien gern genommen.

Etwas handfester geht es in den Baumärkten wie Obi oder dem Hagebaumarkt zu. Natürlich stehen hier weihnachtliche Dekoartikel und Tannenbäume hoch im Kurs, jedoch wird auch alles rund ums Wohnen gerne gekauft. Innenbeleuchtung mit wechselnden Farben oder Selbstbaumöbel seien hier Artikel, mit denen sich Kunden einen eigenen Wohnstil kreieren. Daneben laufe auch alles im großen und kleinen Maschinenbereich gut.

Im Bekleidungsgeschäft hingehen gehe der Trend eher in Richtung Gutschein, sagt Uwe Schwenke, Geschäftsinhaber von Ramelow und Vorsitzender des Uelzener Handelsvereins. Damit sei man immer „relativ sicher“. Denn die Mode sei heute um einiges vielfältiger als noch vor ein paar Jahren, jeder wolle seine Looks individuell zusammenstellen. Mit Blick auf seine Geschäftskollegen fügt Schwenke hinzu: „Wir hoffen alle auf einen guten Jahresabschluss.“

Um das Weihnachtsgeschäft anzukurbeln, haben viele Geschäfte zudem an jedem Sonnabend in der Adventszeit ihre Öffnungszeiten erweitert und schließen nun erst um 18 Uhr.

VON DANIEL BIELING

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