Schuss aus Gas-Waffe löst sich / Strafverfahren eingeleitet

Uelzener Ladenbesitzer fühlt sich von Jugendlichen bedrängt – dann zückt er eine Pistole

pm/mih Uelzen. Zu einer vermutlich ungewollten Schussabgabe einer Gas-Waffe ist es am frühen Sonntagnachmittag in einem Antiquitätengeschäft in der Bahnhofstraße gekommen.

Nach derzeitigen Ermittlungen hatte sich drei Jungen im Alter von 14, 15 und 16 Jahren in dem Geschäft aufgehalten und hatten der Anweisung des 63 Jahre alten Ladenbesitzers nicht Folge geleistet, das Geschäft zu verlassen.

Der Ladenbesitzer holte darauf eine Gaspistole heraus und hielt diese in der Hand. Daraufhin trat der 14-Jährige nach der Gaswaffe, sodass sich nach Angaben der Polizeiinspektion Lüneburg ein Schuss (CS-Munition) löste. Der 14-Jährige erlitt Augenreizungen.

Die Polizei ermittelt zu den Gesamtumständen und hat gegen den 63-Jährigen ein Strafverfahren wegen gefährlicher Körperverletzung eingeleitet. Erste Ermittlungen ergaben, dass der 63-Jährige im Besitz eines "kleinen Waffenscheines" ist und damit berechtigt die Gaswaffe besitzen und auch führen durfte.

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