Arbeiten liegen trotz Wintereinbruch im Plan

Uelzener Kreishausbau nimmt Form an

Der Rohbau des Uelzener Kreishausbaus ist komplett eingerüstet.
+
Die Arbeiten am neuen Uelzener Kreishaus gehen voran.
  • Lars Lohmann
    vonLars Lohmann
    schließen

Uelzen - Der Bau des neuen Kreishauses an der Eschemannstraße musste aufgrund des kurzen Wintereinbruchs zwischenzeitlich pausieren. Trotzdem liegen die Arbeiten noch im Zeitplan. Die AZ hat sich auf der Baustelle umgesehen.

Stahlgitter, Verblendsteine und anderes Baumaterial lagert noch dort, wo in Zukunft das gläserne Foyer den Eingangsbereich zum neuen Kreishaus an der Eschemannstraße bilden soll. Zwei Maurer setzen abseits Verblendsteine, die Arbeiten lassen erahnen, wie das ganze Gebäude einmal aussehen wird. Rund 40 Handwerker sind zurzeit auf der Baustelle tätig, berichtet Bauleiter Hendrik Ochsmann. Und die Arbeiten liegen voll im Plan. „Wir konnten zwar aufgrund des Wintereinbruchs eine Woche nicht am Rohbau arbeiten, aber Verzögerungen sind immer mit einkalkuliert“, sagt Ochsmann. Denn typische Baustellen-Problemen gebe es immer.

Zurzeit finden vor allem noch Rohbauarbeiten am ersten und zweiten Stock des Gebäudes statt. Beton fließt, an Mauerwerk und Bewehrung wird gearbeitet. Der ganze Komplex ist eingerüstet, die Außenfassade des Erdgeschosses wird verblendet. Der Rohbau der Tiefgarage ist unterdessen fertiggestellt. Dort, wo später im Bereich der Innenhöfe die Belüftung der Garage eingebaut wird, ragen noch die beiden Baukräne in die Höhe. Im Bereich des Rechenzentrums werden die ersten Wände verputzt. „Wir haben auch mit der Montage von Heizung- und Sanitäranlagen im Keller begonnen“, erklärt Ochsmann, für den die Baustelle Kreishaus die bisher größte von ihm betreute ist.

Im ersten Obergeschoss wird die Decke zurzeit noch abgestützt. Entlang der Fluchten des Flurs lassen sich die ersten Büroräume erahnen – noch fehlen aber die Trockenwände, um kleinere Büros zu schaffen. Diese Arbeiten geschehen im Zuge des Innenausbaus. „Dann wird auf der Baustelle auch deutlich mehr Betrieb herrschen“, sagt Ochsmann.

Das Kreishaus wird die nächsten Wochen dreigeschossig in die Höhe wachsen. Der nordöstliche Gebäudeteil erhält sogar noch ein zusätzliches Geschoss. Von der Albrecht-Thaer-Straße aus gesehen liegt der viergeschossige Teil rechts des Eingangsfoyers.

Starten sollen auch weitere Arbeiten für den Innenausbau des Gebäudes. So sollen die Aluminium-Fenster im Erdgeschoss eingebaut werden und die Malerarbeiten im Untergeschoss beginnen. Außerdem wird dort auch die Elektronik verlegt, teilt Kreissprecher Martin Theine auf Nachfrage der AZ mit.

Trotz der einwöchigen Baupause aufgrund der Witterung liege man voll im Zeitplan für die Arbeiten. Und auch die Baukosten bewegen sich laut Theine weiterhin im vom Kreistag bewilligten Kostenrahmen in Höhe von 52,7 Millionen Euro.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare