Bereits mehr als 150 Tote zu beklagen

Uelzener im Krisen-Gebiet – DRK-Kräfte rücken ins Flutgebiet aus

Altenahr in Rheinland-Pfalz: Helfer gehen durch eine von Schlamm durchzogene Straße. Dorthin sind jetzt auch Uelzener DRK-Kräfte beordert worden. Foto: dpa
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Altenahr in Rheinland-Pfalz: Helfer gehen durch eine von Schlamm durchzogene Straße. Dorthin sind jetzt auch Uelzener DRK-Kräfte beordert worden.
  • Norman Reuter
    VonNorman Reuter
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Altena – Trümmer türmen sich teils meterhoch, nachdem das Wasser zurückgewichen ist. Schlamm und Schmutz bestimmen das Bild. In den Hochwasser-Gebieten im Westen Deutschlands bleibt die Lage angespannt.

Für die Suche nach weiteren Vermissten und um Verletzte zu versorgen, werden aus dem Bundesgebiet weitere Kräfte ins Krisengebiet beordert. Zu ihnen gehören seit diesem Wochenende auch Mitglieder der Uelzener DRK-Bereitschaft.

Am Samstag brachen fünf DRKler ins Krisen-Gebiet auf. Sie gehören zu einer „Medizinischen Taskforce“, die bei der Bewältigung der Hochwasser-Lage helfen wird. Sascha Heinze zählt zu den Kräften. Er erklärt gestern gegenüber der AZ, dass sich im Team ausgebildete Verbandsführer befinden, die Einsatzzüge mit mehreren hundert Helfern koordinieren könnten.

Zunächst wurden die Uelzener Helfer am Nürburgring stationiert, gestern Nachmittag erfolgte dann der Einsatzauftrag, nach Altenahr auszurücken. Wie Bereitschaftssprecher Philipp Schulze gestern sagt, sollen die Uelzener in drei Ortschaften die Lage erkunden und feststellen, was an Hilfe benötigt wird.

Bereits am Freitag hatte sich die Uelzener DRK-Bereitschaft auf einen etwaigen Einsatz vorbereitet. Es wurde abgeklärt, wie viele Kräfte bei einem Einsatzbefehl ausrücken könnten. Wie Heinze sagt, hätten sich in kurzer Zeit 22 Männer und Frauen zur Verfügung gestellt. Bereits in der letzten Wochen waren Mitglieder des Uelzener THW ins Krisen-Gebiet gefahren.

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