Uelzener Händler ziehen positive Bilanz / Schnäppchen bis zum Eintreffen der Herbstware

Ein Sommer voller Schlussverkäufe

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Der Sommerschlussverkauf wurde vergangene Woche beendet: Die Zeit der Prozente geht noch weiter.

Uelzen. Der Sommerschlussverkauf ist vorüber – an den Schaufenstern in der Uelzener Innenstadt prangen dennoch die Plakate mit Prozenten. Für bis zu 70 Prozent Rabatt gehen die restlichen sommerlichen Bekleidungsstücke über die Ladentische.

Da die Zeit der Schnäppchen bei vielen Einzelhändlern bereits im Juni begonnen hat, dauert sie somit schon mehrere Monate.

Dass es nach dem SSV weitergeht mit den Angeboten, ist bei allen Händlern so, weiß Uwe Schwenke, Leiter des Modehauses Ramelow in Uelzen und Vorsitzender des Handelsvereins für die Stadt Uelzen. „Dieser klassische Zeitraum wird ganz entspannt ausgedehnt“, erklärt er. Dennoch habe man gute Erfahrungen damit gemacht, in Uelzen explizit mit dem SSV weiterhin zu werben. „Der Sommerschlussverkauf ist in den Köpfen stark verankert.“ Die Bilanz für die diesjährigen zwei Schnäppchen-Wochen Ende Juli und Anfang August sieht auch dementsprechend positiv aus, erklärt er. Da der Frühsommer kühl und verregnet war, hätten Kunden zuvor noch nicht so viel Bade- und Sommermode eingekauft. Das sei bei den hohen Temperaturen in den vergangenen Wochen nachgeholt worden.

„Es gibt immer noch das eine oder andere Schnäppchen zu ergattern“, sagt er. „Wenn das Wetter gut ist und die Preise stimmen, dann verkaufen wir das noch.“ Nach und nach werde das sommerliche Angebot in den Hintergrund und Herbstliches in den Vordergrund rücken. Dann gehe es darum, das Schaufenster umzugestalten, „um dann auch mal wieder einen höheren Bon zu erzielen“, sagt Schwenke.

Ebenso sieht es Monika Hennig, Leiterin des Kaufhauses Ceka in Uelzen. Das Wetter habe dazu beigetragen, dass der SSV sehr gut verlaufen sei. Kunden hätten zu Sommersachen wie T-Shirts, Bademode und vor allem Wäsche gegriffen. „Viele decken sich mit Miederwaren neu ein“, berichtet sie. Auch bei Ceka werde weiterhin mit Prozenten gearbeitet – und die neue Ware dazugehängt. Schnäppchen sollen auch weiterhin zu finden sein.

Von Diane Baatani

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