Erfolgreiche Bilanz nach Tagung an Ostfalia-Hochschule für ein tolerantes Miteinander

Uelzener Forum setzt Zeichen für mehr Respekt

Die Veranstalter Stefan Müller-Teusler (links) vom Paritätischen Verband und Detlef Gaus (Dritter v. rechts) von der Ostfalia-Hochschule loben die zahlreich erschienenen Workshopleiter und zeigen sich mit den Ergebnissen zufrieden.
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Die Veranstalter Stefan Müller-Teusler (links) vom Paritätischen Verband und Detlef Gaus (Dritter v. rechts) von der Ostfalia-Hochschule loben die zahlreich erschienenen Workshopleiter und zeigen sich mit den Ergebnissen zufrieden.

Uelzen/Suderburg – Von einer „Bombenkooperation“ spricht Prof. Stefan Müller-Teusler, Geschäftsführer des Paritätischen Wohlfahrtsverbands, nach einem Tag voller anregender Vorträge und Workshops.

Gemeinsam richteten jetzt der Präventionsrat Uelzen, „Der Paritätische Uelzen“ sowie die Ostfalia-Hochschule in Suderburg das elfte Uelzener Forum aus. Zum Thema „Respekt? Respekt! Impulse für gesellschaftliche Teilhabe“ versammelten sich in der Suderburger Hochschule Menschen aus verschiedensten gesellschaftlichen Bereichen, um sich in Vorträgen und Workshops für ein respektvolles Miteinander stark zu machen.

Dabei ging es unter anderem darum, wie Einsatzkräfte der Polizei und der Feuerwehr mit Problemsituationen umgehen können. Weitere diskutierte Felder waren beispielsweise eine respektvolle Unternehmenskultur, in der Arbeitnehmer- und -geber auf Augenhöhe kommunizieren, die Vermittlung gesellschaftlicher Werte in Schulen und während der Erziehung oder der Schutz von Jugendlichen im Internet vor Radikalisierung.

Hierzu waren unter anderem Polizisten, pensionierte Lehrer und Respektcoaches eingeladen, die die Workshops leiteten und in einem abschließenden Plenum die erarbeiteten Ergebnisse vorstellten. Als „sehr konstruktiv und bereichernd“ beschrieb eine der Leiterinnen die gemeinsame Arbeit im Workshop, während eine andere die Wichtigkeit von Mut und Zivilcourage für einen respektvollen Umgang betonte und festhielt: „Jeder Mensch ist gleichwertig.“

Eine positive Bilanz des Forums zogen auch die Veranstalter. Insgesamt 127 Anmeldungen habe es gegeben, wobei auch das Ziel, unterschiedliche Parteien miteinander ins Gespräch zu bringen, erfolgreich gewesen sei. Vom runden Programm bis zu den zahlreichen Zusagen seitens der Referenten sei „alles stimmig“ gewesen.

Über „tolle Reden“ und „hochwertige Diskussionen“ freuten sich auch die zahlreichen Teilnehmer des Forums. Gründe für das positive Echo waren unter anderem die Vielfalt der unterschiedlichen Themenfelder und die vielen persönlichen Perspektiven der Workshopleiter. So lautet dann auch der allgemeine Tenor der Teilnehmer, ob sie auch das nächste Forum in zwei Jahren besuchen würden: „Ja, auf jeden Fall!“

VON DANIEL BIELING

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