Kreisverband distanziert sich von radikalen Gruppen

Uelzen: AfD weist Vorwürfe zurück

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Uelzen – Der AfD-Kreisverband Uelzen weist in Leserbriefen und Presseerklärungen der Grünen erhobene Vorwürfe, er würde sich nicht von radikalen oder extremistischen Gruppen distanzieren und mit ihnen den Schulterschluss suchen, „in aller Deutlichkeit“ zurück.

Tim Konieczny, AfD-Kreisvorsitzender Uelzen

Wie der Vorstand erklärt, distanziere sich die AfD auf Bundes-, Landes- und Kreisebene von allen extremistischen und radikalen Gruppierungen. Dies untermauere die Unvereinbarkeitsliste der Partei. „Der eigenwilligen Definition von Rechtsradikalität und -extremismus, die alle bürgerlich Konservativen rechts der Grünen einzuschließen scheint, folgen wir dabei nicht“, so der Vorstand weiter. Mit den Uelzener Grünen werde die AfD keine Gespräche führen. Sie seien „Antidemokraten“, da sie sich nicht von linksextremen Organisationen wie der Antifa distanzierten.

Straftaten in Uelzen und Umgebung, die NSU-Morde oder den Mord an dem Kasseler Regierungspräsidenten Walter Lübcke, für den ein hessischer Rechtsextremist dringend tatverdächtig ist, „verurteilen wir mit aller gebotenen Strenge“, heißt es in der Pressemitteilung weiter. Die AfD habe in Gänze und insbesondere der Kreisverband Uelzen keine Verbindungen zu diesen Straftätern.

Abschließend betont der AfD-Kreisvorstand, dass zu einer informierten Öffentlichkeit eine objektive und unabhängige Betrachtung der Meinungen und politischen Ideen gehöre.

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" Anmerkung der Redaktion: Äußerungen in Leserbriefen geben die Meinung des Verfassers wieder. Leserbriefe werden gedruckt, sofern sich die Inhalte im rechtlich relevanten Rahmen bewegen.

mei

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