Uelzener Badue wird vorbereitet

Warten auf Freigabe für Badesaison

Das Uelzener Freibad ist noch nicht in Betrieb. Mitarbeiter bereiten ihn aber vor.
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Das Uelzener Freibad ist noch nicht in Betrieb. Mitarbeiter bereiten ihn aber vor.
  • Norman Reuter
    vonNorman Reuter
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Die Uelzener Stadtwerke bereiten die Freibad-Saison im Badue vor. Wann diese startet, ist in diesem Jahr weniger vom Wetter abhängig. Vielmehr spielen die Corona-Infektionszahlen eine Rolle.

Uelzen – Ein Grad Außentemperatur, gelegentliche Schneeschauer: Das ist kein Wetter, das einen an die Freibad-Saison denken lässt. Hinzu kommt: Die Beschlüsse zur Corona-Pandemie erlauben aktuell keinen Bad-Besuch. An der Celler Straße aber wird die Saison vorbereitet. Das Außengelände des Badue wird gereinigt, der Parkplatz hergerichtet, berichten die Stadtwerke als Betreiber.

In Vor-Corona-Zeiten startete das Badue witterungsabhängig Anfang, Mitte Mai in den Freibad-Betrieb. Nun ist die Infektionslage das entscheidende Kriterium, was den Badespaß im Badue betrifft.

Eine Eröffnung des Badue, ob nun noch als Hallen- oder dann als Freibad, richte sich nach der Entwicklung der Corona-Fallzahlen und den Verordnungen der Regierung, erklärt Markus Schümann, Geschäftsführer der Stadtwerke Uelzen. „Wir öffnen das Badue, sobald die Situation es zulässt.“

Es ist eine Geduldsprobe für passionierte Vielschwimmer. Im ersten Corona-Jahr 2020 hatte das Badue nach einer Zwangspause letztlich Ende Mai in die Freibad-Saison starten können, mit Auflagen: abgesperrte Duschen, Maskenpflicht im Umkleidebereich, begrenzte Besucherzahlen.

Für den Einlass hatten Besucher vorab auch ihre Daten anzugeben, damit eine Kontaktverfolgung möglich war. Das Registrieren erfolgte entweder online oder im gleich benachbarten Servicezentrum der Stadtwerke. Mithilfe eines Barcodes erhielten die Badewilligen dann Zugang zum Gelände (AZ berichtete).

Im Anschluss an die Freibad-Saison war auch noch ein Hallenbad-Betrieb bis zum erneuten Lockdown möglich. „Unser Hygienekonzept im letzten Jahr hat sich bewährt“, bilanziert Markus Schümann.

Er lobt dabei die Besucher des Bades: „Sie haben sich diszipliniert an die Hygienevorschriften und Abstandsregelungen gehalten. Nur so kann es funktionieren.“

Nach Angaben des Stadtwerke-Geschäftsführers wird weiter an Konzepten zum Betrieb des Bades gefeilt, um flexibel auf das Infektionsgeschehen reagieren und die Sicherheit von Mitarbeitern und Badegästen gewährleisten zu können. Dabei wird derzeit geprüft, ob eine Kombination aus Hallenbad- und Freibad-Bereichen sinnvoll sein könnte.

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